30.06.2016 - 02:00 Uhr
Oberpfalz

Entwicklung der Amberger Altstadt Die Eckpunkte sind gesetzt

Die Stadtrats-CSU möchte beim Pflaster in der Altstadt neue Wege gehen. Das ist auch Oberbürgermeister Michael Cerny ein erklärtes Anliegen, obwohl ihm und seinen Parteifreunden bewusst ist, dass sie sich auf die Suche nach der berühmten Eier legenden Wollmilchsau begeben. Das im Zentrum überwiegende Granit-Kopfsteinpflaster sei keine zukunftsweisende Lösung, herrscht Einigkeit. Es sei lärmträchtig (Abrollgeräusche beim Befahren), wenig fußgängerfreundlich (Fugenspalten, Stöckel- oder andere Schuhabsätze) und pflegeintensiv (Straßenreinigung). Deshalb wird in Richtung eines naturnahen Kunststein-Konzepts gedacht, das völlig neue Variationsmöglichkeiten erschließen kann. Deshalb wird bereits an diverse größere, öffentlich zugängliche Demonstrationsflächen gedacht.

Nur ein erster Denkanstoß und eine kleine Auswahl möglicher Gestaltungsansätze: Diese Muster liegen im nordwestlichen Eck des ehemaligen Bürgerspital-Areals gegenüber dem Ring-Theater. Die Ansprüche, was ein neues Innenstadtpflaster-Konzept leisten soll, sind hoch - fußgängerfreundlich (Absatzschuhe), barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer, lärmmindernd, Integrierbarkeit von Blinden-Leitsystemen, Gestaltungsoffenheit und Altstadtflair. Bild: Steinbacher
von Michael Zeissner Kontakt Profil

Klare Ansage: Das geht nicht

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