Gregor-Mendel-Gymnasium beteiligt sich an Juniorwahl
Wahl statt Wandertag

Paula (15) passt auf, dass die Stimmzettel ordnungsgemäß in der Wahlurne landen. Bild: Steinbacher

"Politik kommt etwas zu kurz in der Schule", meint Christoph. Deshalb findet er es gut, dass sich das Gregor-Mendel-Gymnasium neben rund 3300 anderen deutschen Schulen an der diesjährigen Juniorwahl beteiligt. Zusammen mit sechs weiteren Schülern stellt sich der 15-Jährige als Wahlhelfer zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, Schüler für Demokratie und Politik zu begeistern.

Den ganzen Vormittag über haben sich die Zehntklässler mit der anstehenden Bundestagswahl auseinandergesetzt. Sie haben den Wahl-O-Mat getestet, die Programme der größeren Parteien kennengelernt und erfahren, wie der Bundestag funktioniert. Nun stehen sie Schlange vor der Bibliothek, die zum Wahllokal umfunktioniert worden ist. Mit gezücktem Ausweis und Wahlbenachrichtigung warten sie darauf, ihre Kreuzchen setzen zu dürfen.

"In der Pause sind schon hitzige Diskussionen entbrannt", erzählt Fabian, der ebenfalls als Wahlhelfer fungiert. Was das Wahlergebnis der Jugendlichen angeht, möchte sich der 15-Jährige keine Prognose erlauben. "Viele können sich mit den etablierten Parteien identifizieren, andere wählen eher die kleinen Parteien." Christoph hingegen vermutet eine klare Tendenz zu den Grünen.

Die Teilnahme an der Juniorwahl kommt bei den Schülern gut an. Um bei dem Projekt mitmachen zu können, haben die Zehntklässler sogar auf ihren Wandertag verzichtet. Das Wahlergebnis, dass natürlich nicht mit zur richtigen Bundestagswahl zählt, wird am 24. September bekannt gegeben.
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