Hürde auf dem Weg zur Direktkandidatur für den Bundestag genommen
Dr. Elmar Widder schafft die 200 Unterschriften

Konrad Dippel (links), der seit 2005 bei den Bundestagswahlen im Wahlkreis Weiden als Einzelkandidat beachtliche Ergebnisse erzielt, gratulierte Dr. Elmar Widder (rechts) zu den gesammelten Unterschriften. Auf die Frage, was man von Dippel lernen könne, antwortete Widder: "Sich einzusetzen, dass Wahrheiten auf den Tisch kommen." Bild: gf
Politik
Amberg in der Oberpfalz
06.07.2017
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Widder schafft die 200 Unterschriften

Amberg. (ll) Die Hürde mit den 200 Unterstützungsunterschriften ist geschafft: Sogar 220 davon gab Dr. Elmar Widder (39) am Donnerstag im Einwohnermeldeamt der Stadt ab, wo Dr. Bernhard Mitko als Kreiswahlleiter für den Bundestagswahlkreis Amberg-Neumarkt wirkt. Alle 220 sind bestätigt, so dass nichts mehr dagegen sprechen dürfte, dass Widder in der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 28. Juli als unabhängiger Direktkandidat für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen wird. Widder, von Beruf Völkerrechtler, ist ein gebürtiger Amberger und absolvierte eine Ausbildung bei der Stadt, ehe er studierte und in der Welt herumkam. Für die Kandidatur als Unabhängiger entschied er sich nach der Rückkehr in die alte Heimat. Die 220 Stimmen hat er nach eigenen Angaben innerhalb von zwei Monaten im erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis gesammelt. Zur Einreichung der Unterschriften begleitete ihn Konrad Dippel aus Pressath, der bei den vergangenen drei Bundestagswahlen als Einzelkandidat im Wahlkreis Weiden Aufsehen erregt hat: Er kam auf 13,6 Prozent (2005), 14,1 Prozent (2009) und 4,4 Prozent (2013). Unterstützerunterschriften müssen alle Bewerber beibringen, die nicht einer Partei angehören, die in einem deutschen Landesparlament sitzt. Auch ÖDP und Bayernpartei sind von dieser Regelung betroffen.
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