05.04.2018 - 15:14 Uhr
Oberpfalz

Junge Familien beklagen zu schnelle Autofahrer In Fuchsstein runter vom Gas

Als es bei einem Termin der CSU um die Fuchssteiner Bushaltestelle geht, kommen viele junge Familien vorbei. Sie beklagen, dass im Ort zu schnell gefahren wird.

von Autor GFRProfil

Karmensölden. (gfr) Die Bushaltestelle in Fuchsstein hatte Ortsvorsitzender und Stadtrat Norbert Wasner bei der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbands angesprochen. Spontan folgte ein Ortstermin. Es ging neben dem zu schnellem Fahren auch um eine Verlegung der aus Richtung Ammerthal gesehen rechten Bushaltestelle sowie einen Fahrbahnteiler als Querungshilfe.

Ohne Verkehrsschau, Polizei und Straßenverkehrsbehörde gehe hier nichts, meinte OB Michael Cerny. Außerdem sei die Straße für eine Querungshilfe zwischen den beiden Haltestellen zu schmal. Vorrangig forderte Wasner bauliche temporeduzierende Maßnahmen und die Citybus-Anbindung des Gebiets.

Dank Wasner viel passiert

Politikverdrossenheit sei in Karmensölden nicht festzustellen, sagte CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott beim Blick in den gut gefüllten Lehrsaal des Feuerwehrgerätehauses in Schäf-lohe. Der Ortsverband sei ein Aktivposten in der Amberger CSU - vor allem seit sich Norbert Wasner hier, aber auch im Stadtrat, einbringe.

Mit "Mund auf - Meinung raus" gehe die CSU in den Landtagswahlkampf. Ott ging davon aus, dass es mit Thomas Bärthlein auf der Liste durchaus möglich sei, neben Harald Schwartz einen zweiten Amberger in den Landtag zu bringen. Der CSU-Kreisvorsitzende wiederholte seine Idee, Amberg könnte sich erneut um eine Landesgartenschau bemühen. Er sprach auch ein bayerisches Programm mit 90-prozentiger Förderung an, mit dem die ehemaligen Offizierswohnungen in der Leopoldkaserne saniert werden können, um für anerkannte Asylbewerber Wohnraum zu schaffen. Stadtrat Rupert Natter bedauerte, dass auch Amberg von einem massiven Strukturwandel nicht verschont geblieben sei.

Im Stadtteil habe mit dem Bayerischen Brückl das letzte Wirtshaus aufgegeben, und aus der Innenstadt wechselten die Geschäfte, vor allem die Nahversorger, in den Außenbereich. Natter erinnerte daran, dass in Amberg vor Jahrzehnten vier Eisenwarenhändler ihr Auskommen hatten: Schmidt (Georgenstraße), Platzer ( Untere Nabburger Straße), Kolb, (Bahnhofstraße) und Sedlmeier an der Ecke Ziegelgasse/Bahnhofstraße.

Warten auf Neue Münze

Doch Amberg sei attraktiv. So habe die Weihnachtsbeleuchtung via Facebook Aufmerksamkeit erregt, ganz zu schweigen vom Luftmuseum. Zur Neuen Münze meinte Natter, er habe Verständnis, wenn die Amberger der Ansicht sind, das dauere zu lange. Aber erst seit die Gewerbebau Eigentümer ist, könne die Stadt Einfluss nehmen. Sie müsse sich mit mehreren Hundert Einwendungen befassen. Die abzuarbeiten, gehe nicht von heute auf morgen. Das Bauamt nahm Rupert Natter in Schutz: "Die arbeiten ordnungsgemäß".

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