Millionen-Investition in Albert-Schweitzer-Schule
Große Lösung

Keine zwei (braun hervorgehoben), sondern nur ein zusätzlicher Anbau soll die Albert-Schweitzer-Schule künftig als offene Ganztagsschule ertüchtigen. Bild: Petra Hartl
Politik
Amberg in der Oberpfalz
20.08.2017
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Der Grundsatzbeschluss, die Albert-Schweitzer-Schule künftig als offene Ganztagsschule zu führen, datiert auf Ende 2016. Seither wurden mehrere Varianten geprüft und diskutiert, welche Investitionen dafür nötig seien. Nun kommt die große Lösung. Der Ferienausschuss billigte einstimmig die nötigen Mittel von fast fünf Millionen Euro.

Dafür bekommt die Schule einen kompletten neuen Anbau als separaten Flügel mit Mensa und Betreuungsbereich in einem Baukörper. Um die Maßnahme zu strecken, war ursprünglich einmal von zwei Bauabschnitten als getrennte Trakte ausgegangen worden. Das wurde als wenig praktikabel eingestuft. Nun soll es möglichst schnell gehen, gaben die Fraktionen einmütig zu verstehen. Die jetzige Planung der Bauverwaltung sieht die Bezugsfertigkeit für das Jahr 2020 vor.

Sonst meist auf eine sparsame Haushaltsführung bedacht, gab Kämmerer Franz Mertel zu verstehen, dass die veranschlagten nötigen 4,7 Millionen Euro aus seiner Sicht kein Problem darstellen. "Momentan sehe ich das begrenzende Element eher in den personellen Ressourcen der Bauverwaltung", bremste er allerdings die Hoffnungen der Stadträte, denen es nicht schnell genug gehen kann. Als technisches Problem kommt hinzu, dass wegen des neuen Anbaus die Stadtwerke eine Gasleitung umlegen müssen.
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