Panzerbrigade 12
Zwischen Baltikum und Balkan

Nach seinem Ausblick auf die Aufgaben und die Einsätze der Panzerbrigade 12 im Jahr 2017 eröffnete Oberst Jörg See den Weihnachtsmarkt in der Leopoldkaserne in Amberg. Bild: Bernreuther
Politik
Amberg in der Oberpfalz
16.12.2016
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Amberg: Leopoldkaserne |

Ruhig ist das zu Ende gehende Jahr für die Soldaten der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" aus Amberg nicht gewesen. Und ruhig wird auch das vor ihnen liegende Jahr nicht werden. Um so mehr nutzen die Männer und Frauen der "Zwölfer" die Zeit über Weihnachten, um etwas zur Ruhe zu kommen. Den Auftakt bildet dazu der Weihnachtsmarkt in der Leopoldkaserne in Amberg. Eine Tradition, die auch im nächsten Advent fortgesetzt werden soll, versprach Brigadekommandeur Oberst Jörg See am Donnerstagabend bei der Eröffnung. Dann allerdings zum letzten Mal in Amberg.

In einer Ansprache erinnerte der 49-Jährige daran, dass derzeit Soldaten aus der Brigade in Afghanistan im Einsatz sind. Zudem richtete er den Blick nach vorn auf die kommenden Einsätze in Litauen sowie auf dem Balkan, in Afghanistan, im Nordirak und in Mali. Zwar hatte der Oberst schon Anfang Oktober das Kommando über die Brigade übernommen, er konnte aber erst am Montag von seinem bisherigen Posten nach Amberg wechseln. Die ersten Tage nutzte er zum Besuch beim Gefechtsschießen des Panzergrenadierbataillons 122 in Grafenwöhr und in Cham, dem künftigen Standort der "Zwölfer".

Nach den derzeitigen Planungen zieht der Brigadestab Anfang bis Mitte des Jahres 2018 um. "Eine große Zäsur", sagte der Kommandeur mit Blick auf die Folgen für etliche Soldaten. Diese gelte es abzumildern.

Zudem erhält die Panzerbrigade 12 im nächsten Jahr den neuen Schützenpanzer "Puma": zunächst das Panzergrenadierbataillon 112 in Regen und dann, ab Ende des Jahres, das Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach (Kreis Schwandorf).
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