03.04.2017 - 20:10 Uhr
Oberpfalz

Stadt arbeitet an neuem Familienbildungskonzept Eltern schreiben Wunschlisten

Die Stadt befragt Eltern und Träger nach ihren Wünschen zur Familienbildung. Ziel ist es, die Ergebnisse in einem Konzept zu berücksichtigen, das den Status quo verbessert. Stichtag ist der 7. April.

"Uns ist es wichtig, in unserem neuen Familienbildungskonzept die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen." Zitat: Oberbürgermeister Michael Cerny
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Amberg. (tk) "Uns ist es wichtig, in unserem neuen Familienbildungskonzept die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen." Das betonen in einer gemeinsamen Pressemitteilung Oberbürgermeister Michael Cerny und Marion Donner-Schafbauer, die von der Stadt mit der Aufgabe betraut worden ist, ein Konzept für örtliche Familienbildung zu entwickeln. Aus diesem Grund hat sich der Amberger OB vor zwei Wochen per Rundbrief an die Eltern von Kindern und Jugendlichen in den Kindertageseinrichtungen sowie an den Grund- und Mittelschulen gewandt. Von ihnen werden die persönlichen Bedürfnisse und Interessen abgefragt, um zu wissen, welche Angebote der Eltern- und Familienbildung gewünscht oder benötigt werden.

Vorträge und Kurse

Gemeint sind damit Veranstaltungen und Angebot wie Geburtsvorbereitungskurse, Mutter-Kind-Gruppen oder beispielsweise Vorträge zu Erziehungsthemen, aber auch Kurse von Sport und Musik bis hin zum Kochen. "Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse bauen wir unser neues Konzept auf, das breit aufgestellt sein soll", wird Donner-Schafbauer zitiert. Dazu aber sei es notwendig, dass möglichst viele Eltern an dieser Befragung teilnehmen.

Parallel dazu werden auch die Träger der Einrichtungen gebeten, der Stadt mitzuteilen, welches Angebot bereits existiert und was aus deren Sicht noch erforderlich wäre, um Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen möglichst umfangreich Hilfestellung anbieten zu können. Für beide, sowohl die Eltern als auch die Träger, ist die Teilnahme freiwillig. "Sie können uns auf diese Weise aber entscheidend dabei weiterhelfen, möglichen Handlungsbedarf bei uns in der Stadt zu ermitteln und das Angebot adäquat zu ergänzen", macht Marion Donner-Schafbauer deutlich.

Noch bis Freitag Zeit

Dazu bleibt ihnen noch bis Freitag, 7. April, Zeit. "Wir haben die ursprünglich auf Ende März gesetzte Rückmeldefrist um eine Woche verlängert", informiert Marion Donner-Schafbauer. Unter der Adresse www.amberg.de/elternbefragung haben Mütter und Väter die Chance, ihre Meinung kundzutun.

Uns ist es wichtig, in unserem neuen Familienbildungskonzept die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen.Oberbürgermeister Michael Cerny
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