07.03.2018 - 20:00 Uhr

Stadtrat mit großer Mehrheit für Nachverdichtung des Industriegebiets Nord Breite Zustimmung

Nach dem Bauausschuss hat sich nun auch der Stadtrat mit der Nachverdichtung des Industriegebiets Nord (Immenstetten) befasst. Für Baureferent Markus Kühne ist dies ökologischer als eine Neuausweisung. Er sprach allerdings auch die Problematik der Entwässerung an. So seien die Kanäle marode oder unterdimensioniert.

"Im Industriegebiet Nord gibt es Erweiterungswünsche ansässiger Firmen." Zitat: OB Michael Cerny
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Helmut Weigl (CSU) wollte lieber von einer Optimierung des Industriegebiets sprechen. Dafür spreche, dass dort die Infrastruktur schon vorhanden sei. "Es ist erfreulich, dass das Baureferat diesen Schritt gegangen ist", merkte er zum Vorschlag der Verwaltung an. Hans-Jürgen Bumes von den Grünen machte, wie schon im Bauausschuss, seine ablehnende Haltung deutlich: "Unser Ansatz ist, für die Betriebe die Höhenbeschränkung aufzuheben." Für eine Neuansiedlung von Betrieben sei das Areal der Leopoldkaserne und des Umfelds besser geeignet, argumentierte er.

Für die SPD sagte Uli Hübner, dass seine Fraktion "die Begeisterung der CSU in diesem Ausmaß" nicht teile, aber zustimmen werde. Dieter Mußemann (CSU) führte ins Feld, dass die Aufhebung der Höhenbegrenzung, die ein sehr praktikabler Weg sei, bisher am Veto der Grünen gescheitert war. Sowohl er als auch Hübner machten deutlich, wie wichtig es sei, das mit Ursensollen geplante interkummunale Gewerbegebiet voranzutreiben. "Das brauchen wir für die Neuansiedlung größerer Unternehmen", so OB Michael Cerny. Gegen die Nachverdichtung in Immenstetten stimmten vier Stadträte: Hans-Jürgen Bumes, Helmut Wilhelm und Elke Winkel von den Grünen sowie Klaus Mrasek (ÖDP).

Im Industriegebiet Nord gibt es Erweiterungswünsche ansässiger Firmen.OB Michael Cerny
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