11.04.2017 - 18:10 Uhr
Oberpfalz

Städtebauliches Entwicklungskonzept holt mit Infostand Meinungen ein Was gefällt Bürgern an Amberg, was nicht?

Der Name Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) klingt sperrig; der bis Ende 2018 geplante Entstehungsprozess ist es aber nicht unbedingt. Er bindet nämlich die Bürger mit ein. Sie sollen sagen, was ihnen an Amberg gefällt, was weniger, wo sie Verbesserungs- und Entwicklungspotenzial im wörtlichen Sinne für die Zukunft sehen. Geäußert werden kann all das beim ersten offiziellen Aufschlag für die Bürgerbeteiligung an einem mobilen Stand, den die Stadt und das mit der ISEK-Umsetzung beauftragte Planungsbüro Dragomir federführend betreiben.

Oberbürgermeister Michael Cerny, Clara Berger vom beauftragten Planungsbüro Dragomir, Ambergs Projektverantwortliche Bärbel Neumüller und Baureferent Markus Kühne (von links) präsentierten am Dienstag schon die Plakate und Infoblätter, die auf die Bürgerbeteiligung zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept aufmerksam machen sollen.
von Thomas Amann Kontakt Profil

Er befindet sich am Samstag, 22. April, von 10 bis 14 Uhr in der Rathausstraße vor dem Pfarrhaus von St. Martin und wartet auf viele Anregungen und Meinungen. Dazu ermunterten am Dienstag bei einem Pressegespräch OB Michael Cerny, Baureferent Markus Kühne und die Projektverantwortlichen Clara Berger vom Büro Dragomir und Bärbel Neumüller vonseiten der Stadt.

"Nutzen Sie die Gelegenheit und bringen Sie Ihre Ideen in den Planungsprozess ein - Sie kennen Ihre Stadt am besten", fordert ein aktionsbegleitendes Infoblatt die Bürger auf, zu dem es auch eine Postkarte gibt, auf der Vorschläge schriftlich skizziert und eingesandt werden können. "Für uns ist das auch eine Lernphase, mit diesem Bürgerbeteiligungsinstrument mehr rauszugehen", kündigte der OB an und verdeutlichte, dass es eine "hohe Kunst sein wird, alle Bürger mit ihren Meinungen abzuholen, sie abzuwägen und in den Gesamtprozess miteinzubringen". Denn das Ganze sei kein "Wünsch dir was", nicht jeder Einzelvorschlag sei 1:1 abbildbar, sondern müsse sich am Ende in einem vielschichtigen Konzept wiederfinden.

Dazu beitragen sollen ferner laut Berger in nächster Zeit geplante "Stadtspaziergänge" mit Schwerpunktvierteln, bei denen ebenfalls an vorher bekanntgegebenen Stationen Bürgermeinungen gefragt sind. Die Ergebnisse werden auf der Amberg-Homepage unter einem Button zum Thema ISEK umrissen und wie der weitere Prozess des Konzepts in den städtischen Gremien und bei Zwischenbilanzen kommuniziert, kündigte Neumüller an. (Hintergrund)

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