04.03.2018 - 22:14 Uhr

Stefan Schmidt und Tina Winklmann Bezirksvorsitzende Oberpfälzer Grüne stellen sich neu auf

(wpt) Die Oberpfälzer Grünen haben bei ihrer Bezirksversammlung einen neuen Vorstand gewählt. An der Seite des Bundestagsabgeordneten und wiedergewählten Bezirksvorsitzenden Stefan Schmidt, stehen einige neue Gesichter. Auch an der Spitze, da Margit Kunc nicht mehr für den Vorsitz kandidierte.

Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol (von links) gratulierte der neuen Bezirksspitze der Grünen: Stefan Schmidt, Tina Winklmann, Margit Kunc und Michael Doblinger. Rechts im Bild: Bezirksrätin Gabi Bayer. Bild: wpt
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"Nach sechs Jahren als Bezirksvorsitzende werde ich mich von diesem Amt zurückziehen, zumal dazu erfreulicherweise eine Bewerbung aus der grünen Nachfolgegeneration vorliegt", erklärt die Regensburger Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen am Freitag bei der Versammlung im Restaurant 'Alte Kaserne' in Amberg. Der freigewordene Posten ging an die 38-jährige Verfahrensmechanikerin Tina Winklmann. Sie wurde mit 20 von 24 Stimmen zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.

Was Kunc angeht, so bedeute ihr Abschied aus dem alten Amt nicht, dass sie sich nicht mehr weiter für den Bezirk engagieren möchte, sagte sie. Kunc tritt daher die Nachfolge der Weidener Kassiererin Andrea König an. "Als Schatzmeisterin möchte ich nun gerne in der zweiten Reihe meine Unterstützung anbieten, die Finanzen in Ordnung halten und weiterhin meine Erfahrung einbringen." Neu ins Vorstandsteam stößt der Chamer Kreisvorsitzende, Michael Doblinger als Schriftführer.

Schmidt erläutert, vor welchen Aufgaben die Grünen in der Oberpfalz stehen: "Der Koalitionsvertrag von Union und SPD hat deutlich gezeigt, dass darin kein Platz für Nachhaltigkeit ist", beteuert der Sprecher für kommunale Finanzen. "Die Landtagswahlen stehen vor der Tür und wir brauchen auch hier in Bayern starke Grüne. Bei den Kommunalwahlen 2020 wollen wir uns ebenfalls gemeinsam dafür einsetzen, die Oberpfalz weiter zu begrünen." Jürgen Mistol aus Regensburg, seit 2013 Landtagsmitglied strich die Bedeutung heraus, das Profil der Grünen zu schärfen. "Wenn wir als Grüne für mehr Windkraft in Bayern einstehen, dann nützt es uns nicht, wenn wir Markus Söder von diesem Konzept überzeugen. Nicht ihn sollen die Menschen wählen, die das für sinnvoll halten, sondern uns", mahnte er.

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