Tag der offenen Tür bei IT-Stelle der Justiz ein Besuchermagnet
Verlagerung voll auf Kurs

Am Samstag war der Tag der offenen Behördentür beim IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz in der Faberstraße. Dazu schaute auch Staatssekretär Albert Füracker vorbei. Rechts neben ihm, am Fensterbrett, Behördenleiter Wolfgang Gründler. Bild: bö
Politik
Amberg in der Oberpfalz
04.03.2018
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Arbeiten und Wohnen "Am-Berg" - das IT-Servicezentrum der Bayerischen Justiz zeigt, dass die Behördenverlagerung auch sehr positiv sein kann. Beim "Tag der offenen Behördentür" konnte man den Justiz-IT-Dienstleistern einmal über die Schultern schauen.

Beim IT-Servicezentrum in der Faberstraße lag man mit dem Tag der offenen Tür voll auf Kurs, wie Staatssekretär Albert Füracker am Samstag bei seinem Besuch feststellte. Erleben konnte man das große Interesse auch daran, dass sehr viele junge Menschen den Informationstag der bayerischen Justiz in Amberg genutzt haben. Die Besucher konnten sich über die neueste Technik informieren. Bei den Justizbehörden hat nämlich schon seit geraumer Zeit die elektronische geführte Gerichtsakte Einzug gehalten.

Das Servicezentrum ist zentral für alle IT-Angelegenheiten der Gerichte, Staatsanwaltschaften und weiteren Stellen im Bereich der bayerischen Justiz und damit für rund 17 000 IT-Arbeitsplätze zuständig, informierte Behördenleiter Wolfgang Gründler. Drei Jahren nach dem Startschuss der Behördenverlagerung zeige sich: "Wir liegen voll auf Kurs." Von den Fortschritten ausgewählter Verlagerungsprojekte könnten sich die Bürger persönlich überzeugen, betonte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker (CSU) bei seiner Stippvisite.

In Amberg werden seiner Aussage nach im Endausbau 64 Beschäftigte diese Aufgabe von bayernweiter Bedeutung wahrnehmen. 43 Stellen hätten bereits besetzt werden können. Nach umfangreicher Sanierung der Räumlichkeiten seien in der Faberstraße auf 1900 Quadratmetern Fläche sehr gut ausgestattete Büroräume auf dem neuestem Stand der Technik entstanden.

"Behördenverlagerungen schaffen zukunftsfähige und qualifizierte staatliche Arbeitsplätze, dienen der Wirtschaft als Vorbild und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raumes", unterstrich Füracker. Dass das auch wahrgenommen werde, zeige die sehr erfolgreiche Mitarbeitergewinnung in Amberg. "Rund 100 Bewerbungen sind bereits eingegangen." Das beweise: "Behördenverlagerungen funktionieren und die Staatsregierung hat mit ihrem Konzept, sichere Arbeitsplätze in die Region bringen zu wollen, genau den richtigen Weg eingeschlagen."

Im IT-Bereich sind wir heute nicht mehr darauf angewiesen, in Ballungszentren zu sitzen.Staatssekretär Albert Füracker
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