Tauziehen um Nato-Standort in der Oberpfalz
Neben Amberg auch Grafenwöhr im Gespräch

Grafenwöhr hat dem Truppenübungsplatz seinen Namen gegeben. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (CSU) schlägt die Stadt als Standort für das neue Nato-Kommando "Strategische Verlegung" vor. (Foto: Harald Mohr)
Politik
Amberg in der Oberpfalz
28.03.2018
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Neben Ulm und Amberg ist als Standort für das neue Nato-Kommando "Strategische Verlegung" auch Grafenwöhr im Gespräch. Der Weidener CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht macht sich bei Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Ansiedelung im Landkreis Neustadt/WN stark.


„Noch ist nichts endgültig entschieden bei der Standortwahl des neuen NATO-Kommandozentrums", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Büro des Abgeordneten vom Mittwoch. Er habe um ein Gespräch mit dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium gebeten, "um persönlich die Vorteile des Standorts Grafenwöhr vorzustellen".

Rupprecht fügt hinzu, dass er bereits im Dezember für Grafenwöhr den Hut in den Ring geworfen habe. Wie berichtet, hat CSU-Landtagsabgeordneter Harald Schwartz bei von der Leyen und bei der Staatsregierung für die bald leerstehende Leopoldkaserne in Amberg als Standort geworben.
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Hubert Senf aus Schwandorf | 29.03.2018 | 10:27  
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