Über 60-Jährige mit Anteil von 36 Prozent größte Wählergruppe
"Die Senioren haben Macht"

OB Michael Cerny (Dritter von links) und CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott (links) gratulierten den neuen Vorstandsmitgliedern (ab Zweitem von links): Gerhard Hollederer, Rudolf Maier, Elisabeth Zagel, Werner Vornlochner, Josef Lettl, Evi Bauer-König, Gerda Lettl und Giseltraud Hartmann. Bild: gf
Politik
Amberg in der Oberpfalz
16.05.2017
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Bürgermeister ist er seit drei Jahren nicht mehr und den Vorsitz des TV 1861 hat er 2010 übergeben. Ruhe gönnt sich Rudolf Maier (72) aber nicht. Nachdem er den Chef-Posten beim Waldverein übernommen hat, konzentriert er sich auch weiterhin auf ein zweites Ehrenamt.

Amberg. (gfr) Wenn die SPD in aktuellen Meinungsumfragen bundesweit wieder unter 30 Prozent und damit weit hinter den Unionsparteien liegt, freue er sich, sagte Rudolf Maier, der alte und neue Vorsitzende der Senioren-Union in Amberg. Aber für Übermut gebe es trotz der Wahlerfolge in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen keinerlei Gründe. Kritisch äußerte sich CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott zum Wechsel an der Spitze des SPD-Stadtverbands. Gerade einmal zwei Jahre sei Hannelore Zapf Vorsitzende gewesen, und nun würden die Sozialdemokraten wieder "vom Seibert-Clan regiert". Die CSU in Amberg habe im Gegensatz zur SPD, die ihre Ortsvereine fusioniert hat, "genügend gute Leute", um an der Struktur der Ortsverbände nichts ändern zu müssen.Bei der Mitgliederversammlung in der Alten Kaserne sagte Rudolf Maier: "Die Senioren haben Macht, denn wir, die über 60-Jährigen, sind bei der nächsten Wahl zum Deutschen Bundestag mit über 36 Prozent die größte Wählergruppe." In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Maier an die Aktivitäten, zum Beispiel an den Besuch bei der Feuerwehr in Ensdorf, wo Rauschmelder und Feuerlöscher erklärt wurden. Eine Plättenfahrt und ein Besuch von Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger gehörten auch zum Programm.

Als es um das Geschäftsgebaren der Sparkasse und die Schließungen von Filialen ging, meldete sich der ehemalige CSU-Stadtrat Georg Lassonczyk. Er meinte, dass den Senioren beim kostenpflichtigen Ausfüllen von Überweisungsträgern ein Altersbonus zustünde. Rudolf Maier sagte, dass die Digitalisierung für ältere Menschen aber auch Vorteile mit sich bringe. Als Beispiele nannte er das Homebanking und Fahrassistenzsysteme im Auto, wie Abstandswarner und Einparkhilfe.

Senioren-UnionVorsitzender: Rudolf Maier

Stellvertreter: Elisabeth Zagel , Gerhard Hollederer , Evi Bauer-König und Werner Vornlochner

Schatzmeister: Josef Lettl

Schriftführerinnen: Gerda Lettl und Giseltraud Hartmann

Beisitzer: Christa Beck , Peter Beck , Helmut Herbst , Georg Lassonczyk , Emeram Luber , Erhard Ruhmannseder und Hans Weber

Kassenrevisoren: Christian Gunreben , Michael Wittmann (gfr)


Die Anzahl der Smartphones nimmt von Tag zu Tag zu, was dazu führt, dass viele Männer öfter auf das Smartphone schauen als auf ihre Frau.Oberbürgermeister Michael Cerny
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