21.02.2018 - 20:00 Uhr

Amberger Boxer polieren in Kitzingen ihre Kampfbilanz auf Eine schlagkräftige Truppe

Die Amberger Boxer haben auch in Franken einen guten Ruf. Den polieren sie beim Nachwuchsturnier in Kitzingen weiter auf - genauso wie ihre starke Kampfbilanz.

Erschöpft aber zufrieden präsentieren sich die Boxer des BC Amberg nach ihren Kämpfen beim Turnier in Kitzingen. Auf dem Bild von links Veronika Svientik, Andreas Keil, Lorena Schmid, Trainerin Monika Ziegeler, Erik Propp, Manuel Propp, Michael Januszewsky, Anatoly Vassiliew und Marie Paßler. Bild: mzi
von Autor MZIProfil

Gerade für Faustkämpfer ohne bisherige Kampferfahrung ist es die Gelegenheit, sich in den Ring zu wagen. Acht Athleten des Boxclubs Amberg, davon drei Erstkämpfer, waren unter der Ägide von Monika Ziegeler mit dabei. Veronika Svientik ging bei ihrem ersten Kampf konzentriert zu Werke und setzte immer wieder Treffer aus der Distanz. Bei einer Unachtsamkeit ihrer Gegnerin Michelle Schubert (KSC Meiningen) reagierte Svientiks schnell und schickte ihre Kontrahentin mit einem Körperhaken zu Boden: Kampfabbruch in der ersten Runde.

Trainer wirft das Handtuch

Andreas Keil (Jg. 1984/64 kg/12 Kämpfe) traf auf den 15 Jahre jüngeren Andreas Sachno (TSG Öhringen), der zudem 21 Kämpfe mehr aufweisen konnte. Keil ließ sich davon nicht beirren und dominierte den Kampf über alle drei Runden. Ihm gleich tat es Marie Paßler (14 Jahre/1 Kampf). Gegnerin Milana Kononov vom BSV Ansbach attackierte sehr temperamentvoll und Paßler wusste sich dem noch nicht so recht zu entziehen. Aber schon in der zweiten Runde besann sie sich auf ihr Können und setzte Kononov zunehmend mit starken Treffern unter Druck, so dass der Trainer der Ansbacherin ob der Unterlegenheit seines Schützlings das Handtuch warf. Lorena Schmid (Jg. 1997) traf auf die zweifache deutsche Meisterin Melissa Rempel (Ansbach), die mehr als dreimal so viele Kämpfe (45) hinter sich hat. Schmid bestimmte dennoch das Geschehen von Anfang an und setzte aus der Distanz Treffer um Treffer. Rempel wusste sich nicht anders zu helfen als bei jedem Wechsel Schmids von der Distanz in die Halbdistanz zu klammern. Auch hier am Ende ein eindeutiger Ausgang für Amberg.

Manuel Propp (Jg. 98) bekam es mit Romano Stark von Kickers Würzburg zu tun. Der griff übermotiviert an, Propp antwortete gleichermaßen. Bald besann er sich aber auf sein technisches Können und schickte Stark auf die Bretter. Der versuchte es danach im gleichen Stil, was dem Ringrichter nicht gefiel und den Kampf beendete.

Technik und Ausdauer

Im Superschwergewicht besiegte Vassiliew Anatolij (Jg. 1978) in seinem ersten Kampf Armin Wolkin. Klug und besonnen boxte er seinen Gegner über drei Runden aus, nutzte dessen Passivität und gewann verdient. Auch Michael Januszewsky, der dritte Debütant, bezwang seinen Gegner Max Lutze aufgrund besserer Technik und Ausdauer. Auf des Ambergers lange Hände hatte der Bad Windsheimer keine Antwort.

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