03.12.2017 - 13:40 Uhr
Sport

Beim Sprintcup in Fürth: Fehm fast wie im Flug

So klar wie in diesem Jahr ist die Entscheidung beim Fürther Sprintercup schon lange nicht mehr: Katrin Fehm vom ESV Amberg ist über 30 Meter fliegend (3,16 Sekunden), 60 Meter (7,49 Sekunden) und 150 Meter (17,74 Sekunden) eine Klasse für sich. Und mit Caprice Krämer steht das nächste Talent in den Startlöchern.

Noch schneller als im Vorjahr: Katrin Fehm (rechts) siegte souverän. Bild: Kiefner
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Fürth. In der Summe ergab das 28,39 Sekunden und damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als die U20-Staffeleuropameisterin mit 28,50 Sekunden in die Hallensaison startete. "Als nächstes steht das DLV-Trainingslager auf Teneriffa an" blickt die frisch gekürte Trainerin des Jahres, Heimtrainerin Ulrike Glück, voraus.

Silber in diesem Jahr ging an Julia Hofer (1. FC Passau) vor der schnellsten Jugendlichen Svenja Pfetsch (16) vom SC Vöhringen. Direkt dahinter Lena Kain (17, LAZ Inn), die in 7,90 Sekunden die Norm für die Deutschen Jugendhallen Meisterschaften Mitte Februar in Halle an der Saale knackte.

Mit Katrin Fehm und Moritz Hecht (LG Forchheim) setzten sich die beiden Favoriten beim Fürther Sprintcup zu Beginn der Hallensaison im Dreikampf klar durch. Beide waren in allen drei Teildisziplinen nicht zu schlagen. Im Nachwuchs streifte Quentin Uzman (15, DJK Weiden) den Bayerischen U 16-Hallenrekord über 600 Meter. Katrin Fehm war in Fürth eine Klasse für sich. Moritz Hecht könnte mit seiner Vielseitigkeit einer der Aufsteiger der nächsten Saison werden. Der Deutsche Schülermeister und Rekordhalter Alessandro Rastelli stieg in Fürth in die Hallensaison ein. Die Hausherren sorgten wieder für eine gelungene Veranstaltung und Joshua Unger überraschte mit Deutscher Norm.

Mit Naomi Krebs (14, LG Bamberg) in der weiblichen Jugend U 16 setzte sich die nächste Favoritin in der Leichtathletik Halle am Finkenschlag klar durch. Obwohl noch dem jüngeren Schülerjahrgang angehörend, waren ihre 3,38 Sekunden und 7,91 Sekunden im Sprinterzweikampf das Maß aller Dinge. Mit Caprice Krämer (ESV Amberg) auf Platz zwei wächst das nächste Sprinttalent aus der Oberpfälzer Sprintschmiede der beiden Amberger Vereine ESV und TV Amberg heran.

Deutlich enger ging es in der männlichen U 16 zu. Michel Kolbe (LG Donau Ries) lag in der Summe aus 30 Meter fliegend und 60 Meter in 10,65 Sekunden nur hauchdünn vor Livius Moritz-Holland (10,67 Sekunden, TSV Haar). Eine Überraschung im Nachwuchs gab es über 600 Meter. Nur um fünf Zehntel verpasste Quentin Uzman den von Vicente Graiani (LG Stadtwerke München) erst im Vorjahr verbesserten U16-Hallenrekord. Für das Weidener Multitalent, das auch schon die Bayerischen Crossmeisterschaften gewinnen konnte, blieben die Uhren nach 1:26,78 Minuten stehen.

 

 

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