03.12.2017 - 21:42 Uhr
Sport

Bundesligakegler von FEB Amberg blamieren sich beim Schlusslicht Nibelungen Lorsch Die Höchststrafe

Eine vom Anfang bis zum Ende missglückte Partie erlebten die Amberger Kegler am Samstag beim Tabellenletzten Nibelungen Lorsch. Mit 8:0 bei 3631:3396 brachten einerseits die Gastgeber ihr eigenes Leistungsvermögen auf die Bahn, andererseits waren die Oberpfälzer an diesem Tag völlig von der Rolle.

Bernd Klein war mit 603 Holz noch der beste Amberger Kegler, doch auch sein Ergebnis reichte nicht, um die glatte Niederlage bei Nibelungen Lorsch abzuwenden. Bild: brü
von Andreas SchwaigerProfil

Der erste herbe Rückschlag kam bereits am Freitag, als Rainer Limbrunner wegen einer Rückenverletzung ausfiel und Michael Wehner somit auf eine wichtige Säule seiner Mannschaft verzichten musste. Michael Wehner und Matthias Hüttner gingen gegen Jurek Osinski und Thorsten Gutschalk ins Spiel. Wehner geriet in der ersten Hälfte deutlich in Rückstand, in der zweiten Hälfte nutze Wehner eine Schwächephase seines Gegners, um sich heran zu spielen. Doch am Ende hatte der Amberger mit 2:2 bei 581:585 das Nachsehen. Auch Matthias Hüttner lief gegen Thorsten Gutschalk schnell einem Rückstand hinterher und nach einem völlig verpatzten dritten Lauf war auch diese Partie entschieden. Mit 4:0 bei 635:570 setzte es folgerichtig die entsprechend deutliche Niederlage. Eine schwere Hypothek schon für das Mittelpaar Maximilian Hufnagel und Florian Möhrlein. Hufnagel stand hierbei gegen Jochen Steinhauer von Beginn an auf verlorenen Posten. Mit 3:1 bei deutlichen 608:522 ging dieses Duell deutlich an die Hausherren. Florian Möhrlein mühte sich zu Beginn gegen Frank Gutschalk, der aber souverän das Heft in der Hand hielt. Mit 3:1 und 622:586 waren die Verhältnisse auch hier deutlich und die Partie entschieden.

Für Bernd Klein und Wolfgang Häckl ging nun darum, die Höchststrafe abzuwenden, doch an einem gebrauchtem Tag wie diesen gelang aber auch das nicht. Klein zeigte zwar zum Teil sein Klasse, doch in den Durchgängen zwei und drei offenbarte auch er ungewohnte Unsicherheiten. Seine Gegner Holger Walter hingegen hatte auch für die starken Phasen des Ambergers immer eine passende Antwort und so endete das Duell mit 3,5:0,5 bei 621:603 für den Gastgeber.

Wolfgang Häckl war zunächst verheißungsvoll in die Partie gegen Michael Straub gestartet, doch mit zunehmender Spieldauer verlor er mehr und mehr den Faden. Mit 2:2 bei 534:560 setzte seine Niederlage den Schlusspunkt in diesem völlig verunglückten Auswärtsspiel. Durch diese Niederlage von FEB Amberg kommt nun einiges an Bewegung in den Abstiegskampf. Deshalb gilt es für Amberger sich so schnell wie nur möglich von diesem Rückschlag zu erholen.Osinski - Wehner 2:2/585:581/ 1:0

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