Der FC Großalbershof im zweitne Jahr in der Kreisklasse Süd
"Alles einen Tick schneller"

Ein Zweikampf aus der vergangenen Saison zwischen dem Ursensollener Manuel Strobl (links) und dem Schlichter Markus Dötterl (Zweiter von links). Ursensollen gewann damals mit 2:1, jetzt kommt es zur Neuauflage in Schlicht. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
25.08.2017
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Ihr drittes Jahr spielen die Fußballer vom Forsthof in der Kreisklasse Süd: Der erste Aufstieg ist nur ein einjähriges Gastspiel. In die Vorsaison löst der FCG zum zweiten Mal das Ticket für die Liga und erhält sie über die Relegation. Das zweite Jahr soll nun Entspannung und Etablierung bringen.

Traumstarter FC Schlicht mit einer makellosen Bilanz folgt die Verfolgermeute mit dem SV Köfering, der DJK Ursensollen und dem FC Großalbershof an der Spitze. In der Sorgenregion warten nach vier Spieltagen der TSV Theuern und der FC Neukirchen noch auf den ersten Dreier und der SV Etzelwang sogar noch auf seinen ersten Punkt.

Herbert Engelhardt, der Fußballboss beim FC Großalbershof, freut sich über einen gelungenen Start seiner Mannschaft mit stolzen neun Zählern aus vier Begegnungen: "Der liegt auch an unserem breiter gewordenen Kader, denn wir haben sieben Neuzugänge bekommen, das gibt auch mehr Möglichkeiten und Alternativen für den Trainer", unterstreicht der Funktionär. "Unsere Jungs haben sich erstmal an die Kreisklasse gewöhnen müssen, weil hier halt doch alles einen Tick schneller geht", so Engelhardt, "aber mittlerweile hat es die Mannschaft geschafft und ist in der Kreisklasse angekommen. Auch spielerisch hat sich bei uns einiges getan, so dass wir hoffen, in der ersten Tabellenhälfte landen zu können", steckt der Fußballfan den Claim ab, der eine Kreisklasse als Zweiklassengesellschaft mit einer klar definierten oberen und unteren Tabellenhälfte erwartet.

Der Spielplan sieht für die Mannen vom Forsthof ein Heimspiel gegen den SV Illschwang/Schwend vor, der nur drei Zähler weniger hat und den FCG sicherlich auf Herz und Nieren prüfen wird. Von den führenden Mannschaften ist für Großalbershof ein Erfolg ebenso möglich wie für den SV Köfering, der den SV Kauerhof erwartet. Die Herzogstädter haben am letzten Spieltag von Spitzenreiter FC Schlicht ganz schön eins auf die Mütze bekommen und wollen eine weitere Niederlage vermeiden. Dies dürfte aber bei den ambitionierten Gastgebern um Trainer Roland Jobst eine ganz schöne Herausforderung werden.

Der Schlager in den oberen Tabellengefilden steigt aber am Rennweg in Schlicht: Der mit einer blütenweißen Weste führende 1. FC empfängt die DJK Ursensollen, die in den bisherigen vier Begegnungen auch dreimal als Sieger den Platz verlassen konnte und den dezent favorisierten Tabellenführer auf Herz und Nieren prüfen wird.

Ähnlichkeiten im Pandurenpark, wenn sich der SV Raigering II und der SV Hahnbach II messen: Die beiden Mannschaften sind die einzigen Reserveteams der Liga, beide Clubs sind Tabellennachbarn und beide haben sieben Punkte. Ein Sieger bliebe oben mit dabei, ein Verlierer würde ins Mittelfeld driften. Noch ohne Sieg hoffen der TSV Theuern und der SV Etzelwang auf besseren Zeiten und vor allem auf den ersten Dreier. Auch noch keine Bäume hat der FC Neukirchen ausgerissen, aber als Kreisliga-Absteiger hat er im Heimspiel gegen den A-Klassenmeister einen Sieg auf der agenda 2017. Schließlich möchte der SVL Traßlberg durch einen Heimsieg über die SpVgg Ebermannsdorf, die aber ihre Durststrecke überwunden haben könnte, näher zu den Spitzenmannschaften aufschließen.
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