Eishockey Landesliga
ERSC-Karussell auf Eis

Sport
Amberg in der Oberpfalz
03.12.2016
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Mit dem Auswärtssieg in Dingolfing hat der ERSC Amberg die Zwischenrunde gebucht - zumindest fast. Um alle Rechenspiele ad acta zu legen, wollen die Löwen deshalb in Haßfurt die Punkte einfahren. Ein neuer Spieler ist auch dabei.

Selbst wenn das nicht ganz einfach werden könnte. Voraussetzung dafür am Sonntag, 4. Dezember (18.30 Uhr), ist in erster Linie eine ähnlich starke Defensivleistung wie zuletzt in Niederbayern.

ERSC-Coach Alex Reichenberger wird aber nicht umhin kommen, am Personalkarussell zu drehen. Stürmer Dominik Schopper ist wieder dabei, hat seine Strafe aus dem Kissingen-Spiel abgesessen. Dafür darf sich Niklas Stolz eine Zwangspause gönnen, die er sich durch die Spieldauerstrafe am letzten Sonntag eingehandelt hat. Und natürlich fehlt nun auch Andreas Hampl. Der Allrounder war nach einem Check gegen den Kopf in Dingolfing ins dortige Klinikum eingeliefert worden. Dieses konnte er mittlerweile wieder verlassen und zum Glück wurden keine Brüche oder Bänderverletzungen diagnostiziert. Hampl plagen allerdings noch starke Schmerzen und es ist nicht klar, wie lange er wohl ausfallen wird.

Dafür kann wohl ein Spieler sein Debüt im ERSC-Trikot geben: Für Neuzugang Lukas Salinger von den Blue Devils Weiden sind unter der Woche die Passangelegenheiten geregelt und die Spielgenehmigung von Weiden an den Verband weitergeleitet worden. Es wird sich zeigen, wen Reichenberger dem Neuzugang in der Verteidigung zur Seite stellen wird.

Haßfurt steht im Vergleich zu den Löwen schon enorm unter Druck, will man noch einen Rang unter den ersten Vier erreichen. Dazu hatten die Hawks am Freitag noch die undankbare Aufgabe, beim ungeschlagenen Spitzenreiter in Schweinfurt antreten zu müssen. Dass sie dort dennoch nicht völlig chancenlos sein werden, zeigte schon das Hinspiel, wo sie mit einem 4:5 nach Penaltyschießen den Mighty Dogs bisher als einzige einen Zähler abnahmen. Überhaupt liegt die Stärke der Haßfurter im Stadion "Am großen Anger", wo sie vier von sechs Partien gewannen und auch der ERSC traditionsgemäß immer Probleme hatte.

Nicht so natürlich im Hinspiel in Amberg, das die Löwen mit 5:1 für sich entschieden. Die Hawks, mit dem ehemaligen ERSC-Spieler Martin Reichert als Coach, haben am letzten Wochenende gegen Dingolfing (5:4 n.P.) und Nürnberg (7:3) fünf Punkte eingefahren und damit die Türe zur Zwischenrunde zumindest nicht weiter zufallen lassen.
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