Eishockey Zwischenrunde
ERSC Amberg siegt in Farchant im Penaltyschießen

Sport
Amberg in der Oberpfalz
09.01.2017
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Der ERSC Amberg hielt dank einer Energieleistung weiter Kurs auf die Play-Offs der Eishockey-Landesliga. Trotz zusätzlicher Ausfälle - zum Spiel 24 Stunden vorher gegen Kissingen fehlten Schönberger, Swadzba und Groz - holten die Löwen am Samstag in der Olympiahalle von Garmisch in einer insgesamt mäßigen Partie zwei Punkte gegen den TSV Farchant. Sebastian Aukofer krönte die Aufholjagd nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand mit dem 4:4 in vorletzter Minute. Im Shootout, wo Goalie Oli Engmann drei Schüsse der Gastgeber parierte, verwandelte Aukofer mit seinem 290. Pflichtspieltreffer für Amberg dann auch noch den entscheidenden Penalty.

Ein Blick auf den Spielberichtsbogen zeigte schon vor dem Anpfiff, was man erwarten konnte. "Volle Kapelle" bei den Werdenfelsern und damit sieben Feldspieler mehr, als der ERSC aufbieten konnte. Bei dem biss Kapitän Norbert Gerber auf die Zähne und spielte angeschlagen durch. Es war klar, dass Amberg mit seinen Kräften gut haushalten musste und irgendwie schien das Vortagsspiel gegen Kissingen noch in den Knochen zu stecken. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels gab es einen Schreckmoment im Amberger Lager. Lukas Salinger war an der Bande böse gecheckt worden und musste benommen mit der Trage vom Eis gebracht werden. Für den Farchanter Alex Müller war mit einer Spieldauerstrafe die Partie vorbei, Salinger konnte nach Behandlung einige Zeit später wieder mitwirken.

Nicht wesentlich besser, aber deutlich spannender verlief der Schlussabschnitt. Hier gelang Andreas Hampl der Anschlusstreffer zum 3:2. Er verursachte kurz darauf aber eine Strafzeit, in deren Verlauf die Oberbayern durch Spanke den alten Abstand wieder herstellten. Zehn Minuten waren noch zu spielen, aber trotz größerer Wechselmöglichkeiten konnten die Gastgeber kräftemäßig nicht mehr zulegen. Die Löwen kämpften und schafften durch Dominik Farnbauer das 4:3. Nach einer Auszeit nahm ERSC-Coach Alex Reichenberger den Torhüter für einen weiteren Feldspielers vom Eis und hatte Erfolg. 95 Sekunden vor dem Ende verwertete Aukofer ein Zuspiel von David Rybka zum viel umjubelten - weil unverhofften - 4:4-Ausgleich. Im Shootout holten sich die Löwen den Zusatzpunkt.
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