04.01.2016 - 16:14 Uhr
Sport

Eishockey Zwischenrunde ERSC Amberg verliert erstes Spiel im Penaltyschießen

Der ERSC war nah dran an einer Überraschung, führte 11 Minuten vor dem Ende noch mit 3:0 gegen Schweinfurt. Dann schwanden die Kräfte.

Stürmer Florian Wrobel (links) und Verteidiger Niklas Stolz vom ERSC Amberg (rechts) nageln den Schweinfurter Maximilian Rabs (Mitte hinten) mit Kollegen (unten) hinter dem Kasten an die Bande. Bild: Ziegler
von Autor PAProfil

Und der Favorit konnte noch ausgleichen. So mussten die Löwen in ihrem Auftaktspiel zur Zwischenrunde der Eishockey-Landesliga mit einem Zähler zufrieden sein. Den Zusatzpunkt im Shootout holten sich die Mighty Dogs. Nach einer sehr couragierten Leistung war man sich im Amberger Lager unklar darüber, ob man einen Zähler gewonnen oder zwei verschenkt hatte.

Schon während der Partie war ERSC-Goalie Lukas Stolz der herausragende Akteur auf dem Eis, verteidigte mit einigen Glanzparaden den Vorsprung seiner Mannschaft. In einer temporeichen Begegnung fiel das übliche Abtasten komplett aus, waren beide Teams mit dem Anfangs-Bully von null auf hundert. Die Gäste hatten optisch mehr Anteile, allerdings agierte Amberg clever aus einer sicheren Abwehr mit gezieltem Forechecking. Gleich mit ihrem ersten Überzahlspiel gingen die Löwen 1:0 in Führung, als David Rybka bei einem Abpraller am schnellsten reagierte. Kurz vor Drittelende folgte das zweite Powerplay für den ERSC und diesmal benötigten die Jungs von Alex Reichenberger nur 18 Sekunden, um durch eine Kombination über Florian Bartels und Andreas Hampl auf 2:0 zu erhöhen.

Im Mittelabschnitt erhöhten beide Teams die Schlagzahl. Die Mighty Dogs investierten mehr, fanden aber keine probaten Mittel und versuchten es deshalb mit Schüssen aus allen Lagen. Damit schien Lukas Stolz aber nicht wirklich gefordert. Dessen Sicherheit strahlte auf seine Vorderleute aus, die in einer jetzt sehr körperbetonten Phase das Spiel an sich rissen. Matti Swadzba scheiterte noch in aussichtsreicher Position, aber Christoph Schönberger ließ kurz darauf nach einem Alleingang das 3:0 folgen. Schweinfurt antwortete mit wütenden Attacken, und Stolz stand zusehends mehr im Blickpunkt. Beinahe schon sensationell seine Parade gegen den Kanadier Dion Campbell bei einer hundertprozentigen Chance für die Gäste.

Im letzten Drittel ging den Gastgebern der "Dampf" aus. Mit der Kraft schwand auch die Genauigkeit und der ERSC wurde nun vehement unter Druck gesetzt. Der Anschlusstreffer für Schweinfurt fiel sehr glücklich. Andreas Kleider stocherte die Scheibe aus dem Gewühl über die Torlinie. Per Doppelschlag sorgten die Mighty Dogs fünf Minuten vor dem Ende für den 3:3-Ausgleich und man musste befürchten, dass sie die Partie noch vollends zu ihren Gunsten drehten. Das wäre allerdings der weitgehend sehenswerten Leistung der Löwen nicht gerecht geworden.

So ging es ins Penaltyschießen, wo von allen Schützen nur der Schweinfurter Michele Amrhein gleich als Erster traf und seinem Team den Zusatzpunkt sicherte.Zwischenrunde

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