08.02.2018 - 16:00 Uhr

ERSC Amberg beim ESC Haßfurt Spitzenspiel wird Kellerduell

In der Landesliga liegen sie auf den Plätzen eins und zwei, in der Qualifikation zur Eishockey-Bayernliga treffen der ERSC Amberg und der ESC Haßfurt als Tabellenvorletzter und Schlusslicht aufeinander. Der Verlierer muss wohl schon endgültig alle Hoffnungen begraben.

In jedem der Heimspiele hat der ERSC Amberg bisher gepunktet, in der Fremde gab es in der Bayernliga-Qualifikation dagegen bisher nur Niederlagen. In Haßfurt wollen die Löwen um Bernhard Keil (Mitte) nun endlich den Auswärtsfluch beenden. Bild: Brückmann
von Autor PAProfil

Nur der Sieger der Partie am Freitag, 9. Februar, um 19.30 Uhr in Haßfurt hat die Aussicht, Kontakt zu den Rängen davor zu halten. Für beide Teams steht der Verlauf der Bayernliga-Qualifikation offenbar unter einem ungünstigen Stern, denn nicht immer konnten sie in der gewünschten Besetzung antreten und das Glück, das sie in der Hauptrunde hin und wieder einmal auf ihrer Seite hatten, ist beinahe gänzlich ausgeblieben.

100-Punkte-Mann

Ohne ihren verletzten Stammtorhüter Martin Hildenbrand ist es für die Hawks zuletzt nicht gut gelaufen, gab es zu Hause ein 3:9 im Derby gegen Bad Kissingen, trotz der immer noch funktionierenden Tormaschine Sramek/Babkovic. Vor allem der Tscheche Jakub Sramek - mit bereits über 100 Scorerpunkten in dieser Saison - ist ein Treffergarant, der im Zusammenspiel mit Michal Babkovic und dem Offensivverteidiger Lukas Hora nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist. Beim 5:2-Sieg im November in Haßfurt ist das den Amberger Löwen schon einmal gelungen, seinerzeit einer der stärksten Auftritte des ERSC in dieser Spielzeit.

Einfach mehr Tore schießen als das Haßfurter Trio wäre ein probates Mittel, aber gerade da scheint es momentan bei den Löwen zu hapern. Zwar punktete der ERSC bislang in jedem Heimspiel und überzeugte auch spielerisch voll, aber von den Gastspielen bringen die Amberger - immerhin beste Auswärtsmannschaft der Landesliga - nichts mehr mit, außer jeder Menge Gegentreffer. Drei Niederlagen mit einer Torbilanz von 5:20 sind das ernüchternde Ergebnis. Chancen sind zumeist ausreichend vorhanden, aber das Zielwasser ist wohl das falsche. Besonders beim eigenen Powerplay will es einfach nicht laufen, kassiert man stattdessen öfter mal Gegentore. Die unnötigen Auftaktniederlagen in der Quali mögen da schon etwas am Selbstvertrauen genagt haben.

Lukas Stolz zurück

In Haßfurt wollen die Löwen aber in die Spur zurückfinden und eine Leistung wie vor heimischem Publikum erbringen. Personell sieht es dabei gar nicht so übel aus. Zwar drohen Oliver Engmann und Matti Swadzba weiterhin auszufallen, aber zumindest Lukas Stolz ist wieder im Training und kann mit dem jungen Paul Thiede ein gutes Torhüterduo stellen.

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