28.12.2017 - 20:00 Uhr
Sport

ERSC Amberg beim Tabellenführer Schweinfurt Duell der Seriensieger

Der ERSC Amberg hat in der Eishockey-Landesliga erneut ein Topspiel. Am Freitag müssen die Löwen zum Tabellenführer nach Schweinfurt.

Daumen hoch: Der neue Trainer des ERSC Amberg; Dirk Salinger, war mit seinem Einstand zufrieden. Die Amberger gewannen gegen den ESC Haßfurt mit 4:3 nach Verlängerung. Bild: brü
von Autor PAProfil

Um 20 Uhr trifft der ERSC Amberg im Ice Dome auf die Mighty Dogs, die kürzlich vor allem durch den spektakulären 5:1-Auswärtssieg in Königsbrunn für Aufsehen sorgten. Die Schweinfurter haben die letzten sieben Spiele in Serie gewonnen, vor eigenem Publikum bislang sogar alle. Zuletzt am 2. Weihnachtsfeiertag mit 5:0 gegen Ulm.

Aber auch die Amberger Wild Lions kommen nicht unvorbereitet nach Unterfranken. Immerhin stehen für den ERSC sechs Siege in Folge zu Buche - eine der Serien wird auf jeden Fall enden. Dabei scheint der große Druck für beide Teams vorbeizusein. Schweinfurt ist bereits für die Verzahnungsrunde qualifiziert, den Löwen fehlen im Höchstfalle noch zwei Punkte, aber die könnte man notfalls schon im nächsten Heimspiel gegen Schlusslicht Straubing einsacken. Doch die Partien zwischen Schweinfurt und dem ERSC gehören bereits seit den 80er-Jahren zu den Klassikern und damit steckt auch schon einiges an Prestige mit drin - leichtfertig die Punkte hergeben möchte da keiner.

Der aktuelle Lauf der Mighty Dogs lässt sich auch personaltechnisch erklären. Mit der Rückkehr der Leistungsträger Simon Knaupp (Höchstadt) und Michelle Amrhein (inaktiv) konnte Trainer Zdenek Vanc sein Team ebenso verstärken, wie mit den beiden Tschechen Richard Adam und Marc Zajic (beide aus Kissingen). Der wiedergenesene Kapitän Dion Campbell erhöht das Ausländerkontingent der Dogs auf drei Spieler. Dazu befindet sich Torhüter Benni Dirksen derzeit in Topverfassung.

Beim ERSC hatte Dirk Salinger bislang nur bedingt Gelegenheit, den Spielern seine Vorstellungen detailliert zu vermitteln, auch wenn der neue Löwen-Coach einen Großteil des Kaders schon länger persönlich kennt. Bei seiner Premiere gegen Haßfurt wird ihm nicht entgangen sein, dass trotz des vorhandenen hohen Potenzials im Angriff die Trefferausbeute nicht optimal war.

Da könnten die Löwenstürmer in Schweinfurt fast etwas mehr Raum bekommen, denn die Mighty Dogs werden keinesfalls mit Mann und Maus in der eigenen Verteidigungszone agieren. Nach letztem Stand der Dinge können die Amberger mit drei Blöcken die Auswärtsreise antreten, wobei allerdings David Rybka und Markus Hausner fehlen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.