01.03.2018 - 17:22 Uhr

ERSC Amberg erwartet EV Moosburg Löwen bereit für Revanche

In der Qualifikations-Runde zur Eishockey-Bayernliga geht es auf die Zielgerade. Rein theoretisch könnte der ERSC Amberg in den Kampf um die Aufstiegsplätze noch mit eingreifen.

Noch drei Spiele hat der ERSC Amberg in der Qualifikationsrunde zur Bayernliga: Gegen Moosburg, in Königsbrunn und zum Finale daheim am 11. März gegen Haßfurt. Bild: brü
von Autor PAProfil

Man ist aber bei den Löwen realistisch genug, dass dafür - neben den eigenen Erfolgen - noch eine ganze Anzahl an Zufällen mitspielen müssten. "Die Mannschaft wird in den letzten drei Spielen wie immer alles geben und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt", gibt Dirk Salinger die Devise aus. Der Amberger Trainer dürfte nach seiner Erkrankung wieder an der Bande stehen, wenn die Wild Lions am Freitag, 2. März, um 20 Uhr, den EV Moosburg erwarten.

Die Oberbayern sind nach sechs - teilweise auch sehr unglücklichen - Niederlagen am Stück bereits sportlich abgestiegen. Daran konnte auch der 6:5-Erfolg nach Penaltyschießen zuletzt über die Haßfurt Hawks nichts mehr ändern. Jetzt wird als Ziel der fünfte Rang ausgegeben, den im Moment der ERSC innehat, in der vagen Hoffnung, dass sich über den Sommer vielleicht noch ein Hintertürchen zum Nachrücken öffnen könnte.

1:5 im Hinspiel

Dass die Drei-Rosen-Städter einen unbequemen Gegner abgeben können, musste der ERSC im Hinspiel erfahren. Da verlor man - trotz größerer Spielanteile - glatt mit 1:5, wobei es bis drei Minuten vor dem Ende noch 1:2 stand und die Löwen in Überzahl dann in den entscheidenden Konter liefen. Der Tscheche David Michel war damals an vier Treffern direkt beteiligt und ist zusammen mit seinem Landsmann Emil Svec auch insgesamt der gefährlichste Scorer der Moosburger, deren bekanntestes Gesicht freilich an der Bande steht: Ex-Nationalkeeper Bernie Engelbrecht hatte zu Beginn der Runde das Coaching übernommen um den Klassenerhalt zu sichern - aber zaubern scheint auch der Landshuter nicht zu können.

Entlastung der Abwehr

Beim ERSC fehlten seinerzeit mit Felix Köbele, Florian Bartels und Sebastian Aukofer immerhin 101-Hauptrunden-Scorerpunkte, was einer der Hauptgründe für die Niederlage in Moosburg war. Das Trio wird aber am Freitag dabei sein, ebenso wie - mit noch leichten Fragezeichen - die zuletzt erkrankten Spieler. Da stehen die Chancen in Sachen Revanche natürlich besser. Am Dienstag gab es noch ein optionales Training, aber am Donnerstag war der Besuch schon weitgehend komplett. Das bedeutet für die Abwehrreihen der Löwen Entlastung, denn die Defensive bestand beim 3:1-Sieg in Buchloe in der Schlussphase nur noch aus dem Trio Simon Bogner, Andreas Hampl und Außenstürmer Dominik Schopper.

Gegen Moosburg dürfte die Partie eine "enge Kiste" werden, denn beide Teams pflegen eine ähnliche Spielweise mit schnellen Konterangriffen aus einer stabilen Abwehr heraus und haben hierzu auch die geeigneten Angreifer. Besonders gut funktionierte das beim ERSC in den letzten Spielen in der Reihe mit Dan Heilman, Matti Swadzba und Bernhard Keil, wobei letzterer neben fünf Toren dazu noch eine satte Anzahl von Treffern an das Torgestänge zu verbuchen hatte.

Hampl und Bogner bleiben

Am Rande der Bande arbeiten die Amberger Verantwortlichen bereits eifrig am Kader für die kommende Saison. Nach den bereits vermeldeten Torhüter Oli Engmann, Torjäger Felix Köbele sowie den Abwehrspielern Thomas Schreier und Christoph Schönberger konnte man sich während der Woche auch mit Allrounder Andreas Hampl und Simon Bogner einigen - egal in welcher Liga.

Die Mannschaft wird in den letzten drei Spielen wie immer alles geben.Dirk Salinger, Trainer des ERSC Amberg

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