08.12.2017 - 20:10 Uhr
Sport

ERSC Amberg in Freising: Ungute Erinnerungen

Erst eine Heimniederlage muss der ERSC Amberg in dieser Spielzeit der Eishockey-Landesliga bis dato hinnehmen und die gibt es gegen SE Freising. Am Sonntag, 10. Dezember, eröffnet sich für die Löwen in Oberbayern die Gelegenheit zur Revanche.

von Autor PAProfil

Die Punkte in Freising hängen hoch, und damit dürfte das Unterfangen aus diversen Gründen äußerst schwierig werden. Denn schon bei ihrem 5:4-Erfolg in Amberg erwiesen sich die Black Bears als unnachgiebiger und vor allem effektiver Gegner. Der ERSC wurde da regelrecht überrumpelt, lag nach 21 Minuten mit 0:3 bereits hinten, später dann mit 2:5, wonach die gestartete Aufholjagd auch nicht mehr gänzlich fruchtete.

Seinerzeit standen die Löwen eigentlich "gut im Saft", was an diesem Wochenende nicht unbedingt erwartet werden sollte. Zumindest hat man nach der abgesagten Partie in Vilshofen zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration von einer Mischung aus Verletzungen, Grippesymptomen und Magen-Darm-Problemen. Nach Einschätzung der Verantwortlichen geht man schon davon aus, dass einige Spieler mehr wieder zur Verfügung stehen werden - die Frage ist nur: In welcher Verfassung?

Auf einen "Abnutzungskampf" mit den laufstarken Freisingern wird sich die Truppe von Alex Reichenberger keinesfalls einlassen können. Da sind Geduld und Cleverness gefordert, sicherlich auch individuelle Klasse. Aber das kann man ebenso von den Gastgebern mit ihrem Trainerfuchs Heinz Zerres erwarten. Der hat eine überragende Angriffsreihe mit Torjäger Dürr, Holler und Kühnl, aber selbst wenn diese abgeschirmt ist, springen andere für sie ein - sehr ausgeglichen besetzt de facto.

Was Amberg in die Karten spielen könnte, ist der Zugzwang, in den die manchmal etwas unbeständigen Black Bears durch die beiden Niederlagen (4:5 gegen Dingolfing, 3:4 in Schweinfurt) vom vergangenen Wochenende doch schon etwas gekommen sind.

Zudem erwartet die Domstädter noch ein ungewöhnlich schweres Restprogramm. Für den ERSC könnte sich eine erfolgreiche Revanche gleich doppelt rechnen, denn gleichzeitig treten am Sonntag mit Schweinfurt - Kissingen und Königsbrunn - Haßfurt vier weitere Konkurrenten aus der Spitzengruppe direkt gegeneinander an.

Spielbeginn in der Weihenstephan-Arena in Freising ist um 18 Uhr.

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