ERSC Amberg könnte Erster werden
Angriff auf die Spitze

Der ERSC Amberg hat Platz eins im Blick. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
12.01.2018
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Mit der Partie gegen die Eisbären Burgau beschließt der ERSC Amberg vor heimischen Publikum die Hauptrunde der Eishockey-Landesliga Gruppe A - und wenn es optimal läuft, sogar als Tabellenführer.

Am Sonntag, 14. Januar, 18.30 Uhr, müssen die Löwen auf jeden Fall nachlegen. Vorausgesetzt, die Auswärtspartie am Freitag in Vilshofen konnte erfolgreich bestritten werden, können die Löwen die bislang außerordentlich erfolgreiche Saison mit dem Spitzenplatz nach der Hauptrunde abschließen.

Dazu gehört natürlich dann auch ein Erfolg gegen den ESV Burgau. Es wäre sicherlich ein würdiger Abschluss, denn auch im Vergleich der Begegnungen unter den ersten fünf Teams, die an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga teilnehmen, ist der ERSC führend - und das ohne jeglichen Kontingentspieler, im Gegensatz zur Konkurrenz. Ein Titel ohne offiziellen Wert freilich, aber gut für das Selbstvertrauen und auch etwas Prestige. Außerdem - und das ist noch wichtiger bei einem Kader mit ausnahmslos berufstätigen Spielern - hat der Landesliga-Gruppensieger in der Qualifikationsrunde zur Bayernliga lediglich zwei Auswärtsspiele an Freitagen zu bestreiten, den Rest sonntags. Der bayerische Meister wird allerdings nicht zwischen den beiden Gruppensiegern ermittelt, sondern von den jeweils bestplatzierten Landesligateams aus den beiden Aufstiegsrunden. Diese Spiele finden dann im Modus Best-of-Three in der Zeit vom 16. bis 23. März statt.

Gegen den ESV Burgau hatte der ERSC ja erst am letzten Wochenende schon auswärts anzutreten. Der Amberger 7:5-Erfolg war knapp aber relativ sicher, doch die Eisbären erwiesen sich als unangenehmer Gegner, der auch als Gastmannschaft für Probleme sorgen kann. Das haben sie bei ihrem Erfolg in Königsbrunn und dem Punktgewinn in Schweinfurt eindrucksvoll bewiesen. Der Grund dafür ist einfach: Die Eisbären haben Zuhause wie auswärts eine ähnliche Taktik, die völlig auf die slowakischen Kontingentspieler zugeschnitten ist. Im Hinspiel war Vladimir Klinga der stärkste Akteur, aber auch Hornak, Drozd und Tomecko sind spielerisch auf dem gleichen Niveau.

Am Freitag hatte Burgau das Nachholspiel in Ulm zu absolvieren. An der Motivation der ERSC-Spieler ändert das aber ohnehin nichts: Die Löwen wollen definitiv jedes Spiel gewinnen.
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