26.03.2018 - 20:00 Uhr

ERSC Amberg will Trainer halten: Dirk Salinger überlegt noch

Im bayerischen Amateur-Eishockey wird gerade auf Sommermodus umgestellt. Die sportlichen Entscheidungen im Landesliga-Bereich sind mit dem etwas überraschenden Erfolg des EC Bad Kissingen über den EHC Klostersee im Kampf um den bayerischen Titel nun alle gefallen. Der ERSC Amberg blickt dabei auf eine alles in allem erfreuliche Spielzeit zurück. Die Saale-Franken gehören mit Schweinfurt und Königsbrunn sowie Klostersee zu den sportlichen Bayernliga-Aufsteigern. Insgesamt vier Bayernligisten müssen dafür den Fahrstuhl mit Richtung Landesliga betreten - das hätte vor Beginn der Qualifikationsrunden niemand erwartet.

von Autor PAProfil

Der ERSC hatte mit dem direkten Aufstieg wenig zu tun, zu hoch war die Ausfallquote in den entscheidenden Wochen. Ein größeres Aufrüsten wie bei Teilen der Konkurrenz war von Amberger Seite aus zudem wirtschaftlich nicht vertretbar. Es wertet aber die Gesamtleistung der Löwen auf, dass sie zuvor die Hauptrunde als Meister vor den bereits genannten Teams abschließen konnten und selbst dezimiert in der Qualifikation - vor allem in Heimspielen - starke Leistungen ablieferten: "Wir hatten eine echte 'Mördergruppe', spielten aber die beste Saison seit Jahren", zeigt sich deshalb ERSC-Vorstand Mustafa Sugle sehr zufrieden.

Nun laufen die Planungen für die kommende Saison und man ist in Amberg bemüht, den Kader soweit möglich zu behalten, das gilt natürlich auch für Trainer Dirk Salinger. Der hat sich aus beruflichen Gründen noch Bedenkzeit erbeten. Zuletzt erhielt Obmann Chris Spanger die Zusagen von Lukas Salinger, Paul Thiede, Dominik Schopper, Matti Swadzba und Philipp Dürr, womit bereits elf Spieler ein Gerüst bilden, darunter auch der überragende Torhüter Oli Engmann und Topscorer Felix Köbele.

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