30.06.2017 - 20:00 Uhr
Sport

FC Amberg im Pokal beim SV Donaustauf Der Star ist der Trainer

Nach dem verpassten Aufstieg in die Bayernliga verabschiedete sich Klaus Augenthaler vom SV Donaustauf. Doch der Pokalgegner des FC Amberg präsentiert auch in der neuen Saison einen großen Namen an der Seitenlinie.

Richtig dagegenstemmen muss sich die junge Truppe des FC Amberg (im Bild vorne Vincent Schweiger) im Pokalspiel gegen den SV Donaustauf. Bei den Gastgebern stehen einige sehr erfahrene Spieler im Kader. Bild: ref
von Autor MREProfil

Nach zwei Siegen zum Auftakt in der Vorbereitung gegen Schwarzenfeld (3:1) und Köfering (6:0) setzte es am vergangenen Wochenende gegen den Landesligisten SV Neukirchen beim Hl. Blut (0:2) die erste Niederlage für den Fußball-Bayernligisten FC Amberg in der Vorbereitung. Eine Niederlage, die sicher nicht überbewertet werden sollte, aber auch zeigte, woran noch gearbeitet werden muss. Ob weitere Besserung in Sicht ist, wird sich am Samstag, 1. Juli, ab 17 Uhr zeigen, wenn der FC Amberg zum ersten Qualifikationsspiel für den BFV-Pokal in Donaustauf antritt.

Der SVD spielt, wie schon der letzte Gegner Neukirchen, in der Landesliga Mitte - hat allerdings eine deutlich erfolgreichere Saison hinter sich. Denn im vergangenen Jahr belegte er hinter Meister Gebenbach den zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich so für die Relegation zur Bayernliga. Der Traum vom Aufstieg endete jedoch gegen den SB Chiemgau Traunstein, so dass in Donaustauf auch in der Saison 2017/2018 Landesliga auf dem Programm steht.

Die schillerndste Personalie der Vorsaison ist dann nicht mehr an Bord: Ex-Weltmeister Klaus Augenthaler coachte die Donaustaufer in der Vorsaison, sein Vertrag wurde nicht verlängert und er verabschiedete sich nach dem Aus in der Relegation. Doch auch sein Nachfolger an der Seitenlinie ist kein Unbekannter und verfügt über unglaublich viel Erfahrung als Trainer: Carsten Wettberg. Die Stationen des inzwischen 75-jährigen Trainer-Urgesteins kennt man zur Genüge (unter anderem TSV 1860 München, SSV Jahn Regensburg, SpVgg Unterhaching, SV Seligenporten), so lange ist er schon im Geschäft.

Und auch in Donaustauf hat er es wieder mit Spielern zu tun, die seine Enkel sein könnten. Zwei davon waren auch schon beim FC Amberg aktiv, Alexander Jobst (2013 bis 2016) und Tobias Wiesner (2014 bis 2016).

Doch nicht nur neben, auch auf dem Platz ist seit dieser Saison extrem viel Erfahrung unterwegs beim SVD, vor allem durch Neuzugang Tomás Jun. Der 34-jährige ehemalige tschechische Nationalspieler (57 Spiele) kam vom österreichischen Drittligisten SC Ritzing in die Oberpfalz und kann auf eine lange Karriere mit viel internationaler Erfahrung bei Sparta Prag, Trabzonspor, Besiktas Istanbul oder Austria Wien zurückblicken (54 internationale Einsätze in Champions- und Europa-League, 10 Tore). Sein größter Erfolg war der Gewinn der U21-Europameisterschaft mit Tschechien im Jahr 2002. Eine von mehreren Verpflichtungen, die klar macht, wohin der Weg für den SV Donaustauf in diesem Jahr gehen soll: nach oben, dorthin wo aktuell auch der FC Amberg spielt, in die Bayernliga.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp