11.02.2018 - 16:28 Uhr

FC Amberg schlägt 1. FC Hersbruck mit 4:0 Spielerische Lösungen

Das Vorbereitungsspiel gegen den 1. FC Hersbruck ist für den FC Amberg nicht die "größte Herausforderung", wie Kapitän Jan Fischer erklärt. Aber in einem Punkt unterscheidet es sich vom Kantersieg gegen Ettmannsdorf.

1. FC Hersbruck - FC Amberg 0:4 (0:1) Testspiel: 10.02.2018 in Raigering Saison: 2017/18 Dicht gestaffelt sind die Spieler des FC Amberg hier mit Martin Popp, Sven Florek und Innenverteidiger Tobias Spieß (von rechts), der den Hersbrucker Stürmer Michael Mertel (links am Ball) angreift, beobachtet vom neuen FC-Kapitän und Innenverteidiger Jan Fischer (hinten)
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Mit 4:0 gewann der Tabellenletzte der Bayernliga Nord gegen Hersbruck, den Siebten der Bezirksliga Mittelfranken Nord. "Sie sind relativ robust zur Sache gegangen, waren körperlich viel aktiver als Ettmannsdorf. Das hat uns gut getan", sagt Fischer. Denn in der Bayernliga herrscht ein ähnlicher "Umgangston" auf dem Platz, und die jungen Spieler sollten sich wieder daran gewöhnen. Sebastian Schulik, der Älteste in der Amberger Mannschaft mit 31 Jahren, traf erneut und gleich dreimal, Sven Florek steuerte den vierten Treffer bei. Die Truppe von Co-Trainer Bastian Ellmeier - Lutz Ernemann befindet sich bis Ende Februar auf Reha - stand wie gegen Ettmannsdorf hinten sicher und hatte nach vorne etliche gute Aktionen.

"Wir haben versucht, gegen die kompakte Abwehr der Hersbrucker spielerisch Lösungen zu finden, das ist uns gut gelungen", sagt Fischer. Noch deutlich höher hätte der Bayernligist gewinnen können, gemessen an der Anzahl der Chancen. Wenig Arbeit hatte Moritz Plößl, der Max Bleisteiner im Tor vertrat. Die eigentliche Nummer eins ist durch eine Magen-Darm-Geschichte außer Gefecht gesetzt.

"Ein sehr guter Test war es", sagt der Amberger Kapitän, obwohl das Flutlicht des Raigeringer Kunstrasens "gefühlt vor ein paar Jahren noch besser war." Dennoch wäre die Partie unter gut bespielbaren Voraussetzungen abgelaufen. "Da gibt es viel schlechtere Flutlichtanlagen. In Burglengenfeld zum Beispiel ist es richtig finster", erklärt Fischer.

Wir haben versucht, gegen die kompakte Abwehr der Hersbrucker spielerisch Lösungen zu finden, das ist uns gut gelungen.Jan Fischer, Kapitän des FC Amberg

FC Amberg: Moritz Plößl, Jan Fischer, Tobias Spieß, Fabian Helleder, Daniel Gömmel, Sven Florek, Konstantin Keilholz, Christian Stadler (53. Yannick Haller), Florian Fruth (68. Robin Wild), Martin Popp, Sebastian Schulik

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