FCN-Trainer Köllner zum Testspiel gegen Dukla Prag in Raigering
"Wettkampf auf hohem Niveau"

Auf Verteidiger Georg Margreitter werden sich sicherlich auch viele Fans am Freitagabend in Raigering freuen. Bild: dpa
Sport
Amberg in der Oberpfalz
31.08.2017
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"Wir wollen dem SV Raigering mit dem Testspiel etwas zurückgeben." Zitat: Michael Köllner, Trainer des 1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg kommt nach Raigering, um gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag zu testen. Im Fokus steht dabei der Versuch, mit dem 3-4-3 eine weitere Spielvariante einzustudieren. Für Patrick Erras gibt Nürnbergs Trainer Michael Köllner eine Startelf-Garantie.

Nürnberg/Raigering . Am Mittwoch feierte der 1. FC Nürnberg einen 13:1-Kantersieg gegen den Kreisligisten aus Mittelfranken, den TSV Windsbach. Zwei Tage später - am Freitag, 1. September (Anstoß 18 Uhr) - steht wieder ein Testspiel an, doch der Gegner dürfte mit Dukla Prag definitiv höherklassig sein: Ein Ergebnis dieser Art wird es gegen die Tschechen nicht geben. "Dukla Prag ist ein Erstligist und egal in welchem Land: Wer dort spielt, ist ein starker Gegner", bremst Clubtrainer Michael Köllner Erwartungen. "In so einem Spiel ist es wichtig, vieles richtig zu machen, sonst kann es schnell eine Klatsche geben." Man habe sich bewusst für einen starken Gegner wie Dukla Prag entschieden, sagt der Oberpfälzer, damit "wir im Rhythmus bleiben. Das Spiel in Windsbach war für Fans. Die Partie in Raigering ist wieder Wettkampf auf hohem Niveau."

Schlüsselspieler im Training

Aus diesem Grund brauchen die Fans in Raigering auch nicht befürchten, dass nur die zweite Garde der Franken anreist. Bis auf die (Nachwuchs-)Nationalspieler, Cedric Teuchert, Patrick Kammerbauer, Enis Alushi und Rurik Gislason, sowie dem erkrankten FCN-Kapitän Hanno Behrens sind alle Spieler dabei. "Hanno muss das Bett hüten. Bei Adam Zrelak könnte es wegen einer Innenbanddehnung nicht für einen Einsatz reichen. Die Reise in die Oberpfalz tritt er aber trotzdem an." Auch drei Spieler der U 21 fahren mit. Für die Autogramm- und Selfiejäger bedeutet das: Es lohnt sich dabei zu sein. "Nach dem Spiel wird dafür sicherlich Zeit sein", verspricht der Fuchsmühler.

Für das Testspiel hat sich Köllner überlegt, ein zweites Spielsystem neben dem bisher bewährten 4-1-4-1 einzustudieren. Bereits in Windsbach testete er das 3-4-3. "Das passt ganz gut, denn mit Ewerton, Neuzugang Tobias Werner und Patrick Erras sind Schlüsselspieler derzeit im Training und können eingesetzt werden", sagt Köllner. Vor dem Hintergrund, dass Mittelfeldspieler Sebastian Kerk mit seinem Achillessehnenriss längere Zeit ausfällt, sei es gut, das Spiel des FCN zu erweitern.

Noch nicht bei 100 Prozent

Für Patrick Erras hat Köllner gegen Dukla Prag eine Startelf-Garantie gegeben: "Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Ich möchte ihn sukzessive heranführen und ihn zunächst eine Halbzeit lang einsetzen. Dann sehen wir, wie er die 45 Minuten verkraftet." Im Übrigen hat sich Köllner ganz bewusst für den Pandurenpark als Austragungsort des Testspiels ausgesprochen: "Sobald der Gegner fix war, war es klar, dass wir nach Raigering gehen, um Patrick ein gutes Gefühl zu geben. Bei aller Steuerung durch das Training, ist die Psyche nach so einer langen Verletzung entscheidend."

Und es sei ein Zeichen der Dankbarkeit an den Verein, erklärt Köllner." Die Verantwortlichen seien damals nicht gerade glücklich gewesen, als Patrick an den Club abgegeben wurde, so Köllner. "Wir wollen dem Verein etwas zurückgeben. Schließlich hat Raigering den Spieler zu Kinderzeiten ausgebildet."

Wir wollen dem SV Raigering mit dem Testspiel etwas zurückgeben.Michael Köllner, Trainer des 1. FC Nürnberg
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