16.10.2017 - 20:00 Uhr
Sport

FEB Amberg besiegt KRC Kipfenberg Richtige Richtung

Aufatmen bei FEB Amberg: Die Bundesligakegler gewinnen das wichtige Duell gegen KRC Kipfenberg. Davor werden die aber auf eine stundenlange Geduldsprobe gestellt.

Florian Möhrlein. Bild: brü
von Andreas SchwaigerProfil

Das Spiel gegen den KRC Kipfenberg war für FEB Amberg eine richtungsweisendes. Umso mehr dürfte den Akteuren ein Stein vom Herzen gefallen sein, denn es scheint endlich in die richtige Richtung zu gehen: Mit 5:3 Punkten bei 3575:3464 Holz behielten die Amberger die Zähler.

Für die Gäste ging schon bei der Anreise einiges schief. Aufgrund eines mehrstündigen Staus konnte die Partie erst um 16.30 Uhr - vier Stunden später als geplant - beginnen. Ambergs Michael Wehner lieferte sich mit Dietmar Brosi zunächst ein offenes Spiel. Im dritten Lauf aber verlor der Amberger etwas zu viel Boden und musste sich trotz einer guten Schlussbahn bei 2:2 Sätzen mit 594:610 Holz geschlagen geben. Auf der andern Seite setzte Matthias Hüttner einen schwach gestarteten Andreas Bayer stark unter Druck und ließ auch im weiteren Spielverlauf nicht locker. Mit 4:0 bei 621:541 dominierte Hüttner deutlich und holte gleichzeitig einige Hölzer für Amberg. Im Mittelpaar war Rainer Limbrunner nach Krankheit noch nicht ganz auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Mit 0:4 und 547:579 konnte er nicht zufrieden sein, doch sein Gegner Alexander Stephan schlug daraus zu wenig Profit. Vorallem weil der Amberger Florian Möhrlein gegen Fabian Lange richtig zuschlug. Nach einer ordentlichen Startbahn zeigte Möhrlein drei Top-Bahnen und gewann mit 4:0 und 641:570.

Es stand 2:2, FEB hatte 102 Kegel Vorsprung. Wolfgang Häckl startete gut, doch Michael Schobert schlug im zweiten Lauf (183) zurück. Der Amberger verlor den Faden und so setzte es eine 1:3-Niederlage (547:635). Doch dies sollte keinen wesentlichen Einfluss mehr haben, denn Bernd Klein lieferte ein durchweg starkes Spiel ab. Michael Niefecker machte im zweiten Lauf Platz für Scholler, doch auch der hatte dem Amberger nur wenig entgegen zu setzen - 4:0 und 625:529 für Klein.Wehner - Brosi 2:2/594:610/0:1 Hüttner - Bayer 4:0/621:541/1:1 Limbrunner - Stephan 0:4/547:579/1:2 Möhrlein - Lange 4:0/641:570/2:2 Häckl - Schobert 1:3/547:635/2:3 Klein - Niefecker/Scholler 4:0/625:529/3:3

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