26.02.2018 - 20:00 Uhr

FEB Amberg verliert in Zerbst, Konkurrent Kipfenberg punktet Sorgfaltern werden tiefer

Der Auftritt der Amberger Bundesliga-Kegler beim deutschen Meister Rot-Weiß Zerbst endet mit der erwarteten klaren Niederlage. Völlig unerwartet hingegen ist ein anderes Ergebnis an diesem Spieltag und vergrößert die Nöte der Oberpfälzer.

von Andreas SchwaigerProfil

Auch diesmal gab es keinen Mannschaftspunkt für FEB Amberg im Duell mit Rot-Weiß Zerbst: Der deutsche Meister gewann mit 8:0 und 3842:3542 Holz - und bekam Schützenhilfe im Titelrennen: Verfolger Bamberg ließ beim 4:4 auf eigener Anlage gegen Ambergs Konkurrenten Kipfenberg einen Punkt liegen, wodurch sich der Abstiegskampf für FEB verschärft.

Der Amberger Fabian Schneiderbauer legte gegen Jürgen Pointinger einen guten Start hin. Aber im Anschluss verlor er den Faden und Maximilian Hufnagel kam ins Spiel. Doch mehr als ein Satzpunkt sollte in diesem Duell nicht herausspringen. Mit 3:1 und 645:536 ging der Punkt deutlich an die Hausherren. Michael Wehner war nach drei Läufen gegen Mathias Weber in aussichtsreicher Position. Doch der Zerbster zündete im letzten Lauf eine Rakete (191) und so war der Amberger auf verlorenem Posten. Beim 3:1 und 677:627 aber zeigte Wehner einmal mehr seine positive Entwicklung. Nun gingen Matthias Hüttner und Bernd Klein auf die Bahn. Gegen Manuel Weiß und Fabian Seitz sollten sie versuchen, zu Mannschaftspunkten zu kommen. Klein fand auch an diesem Tag nicht zu seinem Spiel und so setze es gegen Seitz eine deutliche 0:4 (572:626)-Niederlage. Hüttner hatte die Möglichkeit gegen Manuel Weiß zu punkten, der ungewohnte Schwächen zeigte. Doch im letzten Moment rettete der Zerbster mit 2:2 bei 596:593 den Punkt.

Florian Möhrlein spielte gegen Timo Hoffman zwar gefällig, doch der Zerbster hatte immer die richtige Antwort. Ein verpatzter letzter Lauf verhinderte beim 4:0 (658:593) ein besseres Ergebnis des Ambergers. Auf der anderen Seite setzte Wolfgang Häckl seinen Gegner Thomas Schneider unter Druck. Doch im dritten Lauf verlor Häckl zu viel Boden und so musste auch er sich mit 2:2 bei 621:640 geschlagen geben.Pointinger - Schneiderbauer/Hufnagel 1:3/645:536/1:0

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