28.03.2018 - 22:26 Uhr

FSV Erlangen-Bruck kommt mit Oliver Seybold zum FC Amberg Augenmerk liegt auf Top-Stürmer

Das Jahr 2018 ging für den FC Amberg mit dem Sieg beim FC Sand ja eigentlich gut los. Danach folgte aber die Absage des Kellerduells gegen Schweinfurt und am vergangenen Wochenende kassierte man eine Klatsche, die diesen Namen auch wirklich verdient hatte: Mit 1:8 kam die Ernemann-Truppe beim SC Eltersdorf unter die Räder.

Jan Fischer soll dem FC Amberg wieder mehr Stabilität verleihen - damit sich ein Debakel wie in Eltersdorf nicht wiederholt. Bild: ref
von Autor MREProfil

Doch viel Zeit zum Wundenlecken bleibt nicht, gerade im Hinblick auf das knüppeldicke Programm der kommenden Wochen, vor dem nicht nur der FC Amberg, sondern viele anderen Mannschaften auch nach den Absagen der vergangenen Wochen stehen. Für die Schwarz-Gelben bedeutet das konkret: Am Donnerstag, 29. März, erwartet man um 17.45 Uhr den FSV Erlangen-Bruck, am Ostermontag kommt dann der TSV Aubstadt um 15 Uhr ins Stadion am Schanzl, also wieder ein Topteam der Liga.

Ursprünglich war die Partie gegen Erlangen-Bruck ja für Samstag geplant, durch die Vorverlegung gewann man zumindest zwei zusätzliche Tage Regeneration - verlor aber auch zwei Tage, um das Debakel aus Eltersdorf zu verdauen - rückblickend ein "rabenschwarzer Tag", so Trainer Lutz Ernemann: "Da haben die Spieler alles vermissen lassen, was Fußball ausmacht: Leidenschaft, Kampfgeist, Aggressivität, mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder war sich selbst der Nächste und wir waren hilflos." Jetzt kommt mit dem FSV Erlangen-Bruck nicht die gleiche Hausnummer wie Eltersdorf, das sich mit dem Kantersieg gegen Amberg an die Tabellenspitze setzte - Außenseiter sind die Amberger aber erneut. Denn die Mannschaft von Trainer Normann Wagner rangiert aktuell auf Platz 9 und hat als Aufsteiger aus der Landesliga Nordost schon viel für das Saisonziel Klassenerhalt getan. Mit 33 Punkten hat man schon zwölf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf den direkten Abstiegsplatz (auf dem der FC steht) sind es gar 18.

Der Hauptgrund dafür trägt die Nummer 13 und hat in bisher 24 Spielen 19 Treffer erzielt: Oliver Seybold. Der 31-jährige Kapitän des FSV ist damit für fast die Hälfe aller Treffer seines Teams (40) verantwortlich und wird damit auch höchste Priorität für die FC-Defensive haben, gibt Ernemann zu: "Natürlich muss man auf den ein besonderes Augenmerk legen. Wir müssen Charakter zeigen und gleich den ersten Zweikampf gewinnen, um wieder Stabilität reinzubringen." Die soll dazu führen, dass zumindest die Null steht - ein Zähler ist das Ziel für den FCA. Ein Hoffnungsschimmer könnte sein, dass mit Jan Fischer wieder ein Ruhepol zurückkehrt, an dem sich die jungen Akteure orientieren können. Torjäger Sebastian Schulik hat muskuläre Probleme. Über seinen Einsatz wird kurz vor dem Spiel entschieden.

FC Amberg: Bleisteiner (22), Plößl (25), Helleder (4), Tischler (15), Kojic (3), Gömmel (17), Spieß (5), Stadler (8) (?), Fischer (2), Keilholz (7), Florek (6), Wild (19) Fruth (16), Haller (10), Herrndobler (13), Popp (11), Schulik (9)

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