31.01.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Fußball-Bayernligist FC Amberg testet am Mittwoch um 19 Uhr in Burglengenfeld gegen den SV ...: Den nächsten kleinen Schritt nach vorne

Das 5:2 (2:2) im ersten Testspiel gegen den Bezirksligisten 1. FC Hersbruck war vielversprechend. Aber überbewerten will es Lutz Ernemann, Trainer des Fußball-Bayernligisten FC Amberg, nicht. "Das Ergebnis war unterm Strich egal, entscheidender war die Umsetzung der taktischen Vorgaben. Und das haben die Jungs sehr gut gemacht", sagte der Amberger Coach, dessen Elf nun am Mittwoch um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des ASV Burglengenfeld gegen den Landesligisten SV Etzenricht antritt.

FC-Trainer Lutz Ernemann. Bild: zg
von Autor LSTProfil

Für Ernemann, der am Montag seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte, ist Etzenricht "ein Gegner, der zum jetzigen Stand in der Vorbereitung genau richtig" ist. "Der SV verfügt über eine technisch und taktisch gut ausgebildete Mannschaft, die einige abgezockte Spieler in ihren Reihen hat", schätzt Ernemann die Truppe von Coach Michael Rösch ein. Für den Tabellen-Dreizehnten aus Etzenricht, für den das Aufeinandertreffen mit dem FC Amberg das erste Testspiel ist, geht es in der Rest-Rückrunde ausschließlich um den Klassenerhalt. "Davon bin ich überzeugt", sagt Rösch, dessen Vertrag in der letzten Woche vorzeitig verlängert wurde. Ihm steht nach der Winterpause mehr Personal zur Verfügung.

Co-Spielertrainer Klaus Herrmann, der in der neuen Saison die TSG Weiherhammer als Coach übernehmen wird, und Andreas Schimmerer kehren nach Verletzungspausen in den Kader zurück. Abwehrspieler Konstantin Graßl steht ab März voll zur Verfügung. Nach seinem Kreuzbandriss trainiert auch Klaus Moucha wieder. Der 25-jährige Offensivspieler wird nach seiner schweren Verletzung behutsam herangeführt. Inwieweit mit dem studienbedingt eingespannten Tobias Scharl geplant werden kann, steht nicht genau fest.

"Etzenricht wird uns sicherlich einiges mehr abverlangen als Hersbruck. Allerdings wird der SVE auch nicht so tief stehen wie zuletzt der FC. Das bietet uns natürlich erheblich mehr Räume nach vorne und kommt unserer Spielweise entgegen", sagte der Amberger Coach. Der war bis auf das Manko der "zaghaften Zweikampfführung" mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen den mittelfränkischen Bezirksligisten am vergangenen Sonntag größtenteils zufrieden. "Wir wollen den Ball grundsätzlich flüssig laufenlassen, was aber derzeit angesichts der Bodenverhältnisse nicht immer möglich ist. Aber meine Akteure versuchen, das konsequent umzusetzen, was uns gegen Hersbruck im zweiten Durchgang gelungen ist."

Gegen Etzenricht muss Ernemann auf den an Grippe erkrankten Kevin Kühnlein verzichten, hinter dem an Achillessehnenproblemen leidenden Sven Seitz steht ein Fragezeichen. Ebenso wird Sebastian Schulik geschont, der nach seiner langen Verletzungspause ehrgeizig trainiert, aber zuletzt erneut über Schmerzen klagt. "Hier gehen wir absolut kein Risiko ein, Sebastian hält sich fit, aber ein Einsatz kommt noch nicht in Frage", sagt Ernemann.

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