30.04.2016 - 02:10 Uhr
Sport

Fußball Null-Punkte-Sieg im Hinterkopf

An den 4. Oktober 2015 denken die Bezirksliga-Fußballer des FC Amberg nur ungern zurück: Zwar besiegten sie damals die SpVgg Pfreimd mit 4:1, die drei Punkte waren wenige Tage später aber weg. Der FC hatte damals mit André Karzmarczyk einen Akteur eingesetzt, der nicht spielberechtigt war, so dass das Sportgericht die Partie mit 0:2 wertete. "Drei Zähler, die uns jetzt gut tun würden", so Ambergs Trainer Tobias Pinzenöhler, dessen Elf am Sonntag, 1. Mai (15 Uhr), zur SpVgg reist.

Dennis Kramer. Bild: ref
von Autor LSTProfil

Doch alles hätte, wenn und aber bringt nichts. "Wir müssen in erster Linie auf uns schauen. Wir können aus eigener Kraft Meister werden und werden alles daran setzen", verspricht Pinzenöhler. Allerdings braucht es in Pfreimd gegenüber dem 1:1 gegen Vilseck doch eine Leistungssteigerung. "Wir hatten unsere Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht. Will man ganz oben bleiben, muss man mehr Konsequenz zeigen", spornt der Amberger Trainer seine Akteure an. Wobei ihm bewusst ist, dass mit der SpVgg um die Spielertrainer Christian Most und Christian Zechmann eine ganz harte Nuss wartet. "Die beiden haben es erneut geschafft, eine Truppe aus erfahrenen und jungen Spielern zu formen, die jedem Gegner gefährlich werden kann", sagt Pinzenöhler. Und vergisst nicht den Umstand, dass sich die Pfreimder in dieser Saison bislang ungemein heimstark präsentieren und auf eigenem Platz erst eine Niederlage kassierten. "Zudem verfügen sie mit Bastian Lobinger und Zechmann über zwei starke Stürmer, die wir unter Kontrolle bringen müssen", so der FCA-Trainer weiter.

Seine Elf brauche einen richtig guten Tag. "Wir müssen Laufbereitschaft und aggressives Zweikampfverhalten zeigen", gibt Pinzenöhler seiner Truppe mit auf dem Weg. Die wird mit dem gleichen Kader wie gegen Vilseck auflaufen, zu dem unter Umständen noch A-Junioren hinzustoßen. Eventuell könnte Dennis Kramer nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung stehen.

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