Handball Bezirksoberliga Frauen
HG Amberg kann also doch verlieren

Auch wenn es auf dem Bild so aussieht, gekuschelt haben die Handballerinnen der HG Amberg und des TSV Röthenbach im Spitzenspiel der Bezirksoberliga nicht: Katharina Frisch von der HG Amberg (Mitte) wird von ihrer Gegenspielerin in den Schwitzkasten genommen. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
19.12.2016
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Im letzten Spiel des Jahres setzt es für die Frauen der HG Amberg die erste Niederlage in der Bezirksoberliga. Die Truppe von Trainer Martin Feldbauer bleibt trotzdem Erster - und hat alle Erwartungen vor der Saison übertroffen.

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg mussten sich am Samstag im letzten Spiel des Jahres zum ersten Mal geschlagen geben: Die Vilsstädterinnen unterlagen vor heimischer Kulisse dem TSV Röthenbach äußerst unglücklich mit 24:25(12:13). Das Spitzenspiel der Bezirksoberliga sollte die erwartet umkämpfte Partie werden. Die Gastgeberinnen hatten sich viel vorgenommen, aber Röthenbach war die vermutet harte Nuss. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Mittelfranken auf 7:4 ab und verteidigten diesen Vorsprung auch bis zum 12:9 aus Sicht des TSV. Amberg ließ nicht locker und verkürzte bis zur Pause noch auf 12:13.

Führung gelingt nicht

Nach dem Seitenwechsel glich die HG aus, schaffte es im weiteren Verlauf aber einige Male nicht, selbst in Führung zu gehen. Röthenbach spielte routiniert und wies im Duell mit der besten Defensive der Liga eine sehr gute Abschlussquote auf. Amberg machte an diesem Nachmittag zu wenig aus dem Überzahlspiel und war auch häufig nicht mit Fortuna im Bunde. Dadurch sicherten sich die Gäste in der hektischen und hitzigen Schlussphase einen knappen 25:24-Erfolg.

Zu viele Fehler

HG-Trainer Martin Feldbauer war nach der ersten Niederlage enttäuscht, da mehr drin gewesen wäre: "Ein Punkt wäre verdient gewesen, aber wir haben heute in der Summe zu viele individuelle Fehler gemacht. Röthenbach war einen Tick abgezockter und wir haben nicht unsere gewohnte Defensivleistung abrufen können. Dass am Ende nur ein Tor fehlt, ist natürlich besonders bitter."

Trotz der Niederlage bleiben die Ambergerinnen über die Weihnachtspause Spitzenreiter der höchsten Spielklasse Ostbayerns. Ohne Zweifel eine tolle Leistung der jungen und neu formierten Mannschaft, die mit dem Ziel "Klassenerhalt" in die Saison gestartet war. Weiter geht es am 14. Januar mit dem nächsten Spitzenspiel, dem Kräftemessen mit dem Tabellenvierten HSG Pyrbaum/Seligenporten.

HG Amberg: Brossmann, Hagerer 10/5, Behringer, Hirschmann, Pohl je 4, Karl, Lösch je 1 sowie Beer, Frisch, Engler, Wrosch und Maget.
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