Handball Bezirksoberliga Frauen
HG Amberg will Verfolger abschütteln

Die Handballerinnen der HG Amberg wissen sich in der Bezirksoberliga durchzusetzen. Mit sieben Siegen und nur einem Remis aus acht Partien stehen die Ambergerinnen ganz oben in der Tabelle. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
16.12.2016
27
0

Die Frauen der HG Amberg können sich im Nachholspiel gegen den TSV Röthenbach selbst beschenken. Mit einem Sieg würde ihr Vorsprung in der Tabelle der Bezirksoberliga auf den härtesten Konkurrenten auf vier Punkte anschwellen.

Die Damenmannschaft der HG Amberg muss am Samstag, 17. Dezember, in der Handball-Bezirksoberliga im Heimspiel gegen den TSV Röthenbach noch einmal außerplanmäßig zum Ball greifen. Grund für das Nachsitzen ist das ausgefallene Kräftemessen mit den Mittelfranken im Oktober. Damals hatte Röthenbach sehr kurzfristig wegen eines Wasserschadens die Partie abgesagt und war nicht auf das spontane Heimspieltauschangebot der HG eingegangen. Um überhaupt einen Termin zu finden, wurde jetzt das Heimrecht getauscht.

"Die Spielverlegung hatte einen sehr faden Beigeschmack, das hatte wenig Stil", kommentiert HG-Trainer Martin Feldbauer die Ereignisse von damals und ergänzt: "Meine Mannschaft brennt auf das Spiel." Die Partie ist das absolute Spitzenspiel der Bezirksoberliga, denn der Tabellenführer hat das Team mit den zweitwenigsten Minuspunkten zu Gast. Röthenbach (11:3 Punkte) verfügt über ein sehr erfahrenes Team sowie mit Halbrechts Julia Riedlberger und Rechtsaußen Laura Klaus über "die stärkste rechte Seite der Liga", sagt Feldbauer. Der Klassenprimus aus Amberg (15:1) ist also richtig gefordert und muss besser spielen als zuletzt beim Heimsieg gegen Oberviechtach oder dem Remis in Altdorf, das den ersten Punktverlust der Saison bedeutete.

"Der Kratzer aus Altdorf soll schnell heilen und das geht am besten mit der Zwei-Punkte-Salbe", sagt Feldbauer. Dazu sei nach Einschätzung des Übungsleiters eine absolute Willensleistung nötig, doch die Motivation dafür sollte nicht nur aufgrund der Spielverlegung groß sein. Mit einem Heimsieg könnten sich die Vilsstädterinnen selbst das schönste Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen, denn dann würde der Vorsprung auf den härtesten Verfolger bereits vier Punkte betragen. Die Ambergerinnen hoffen bei diesem Vorhaben auf eine große Zuschauerunterstützung, verdient haben sie es sich nach der bislang so großartigen Runde allemal. Anwurf ist um 15.30 Uhr in der GMG-Dreifachturnhalle.

HG Amberg: Brossmann, Engler, Wrosch, Hagerer, Beer, Frisch, Lösch, Pohl (?), Behringer, Maget, Karl und Hirschmann.

Die Spielverlegung hatte einen sehr faden Beigeschmack, das hatte wenig Stil.Martin Feldbauer, Trainer HG Amberg
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.