Handball Bezirksoberliga Männer
Gibt's die Eins im Zwischenzeugnis?

HG-Torhüter Martin Feldbauer zeigt es an: Noch steht bei seiner Truppe eine Zwei im Zwischenzeugnis. Dass daraus eine Eins wird, liegt auch in seinen Händen. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
09.12.2016
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Die HG Amberg kann mit den bisherigen Auftritten in der Bezirksoberliga zufrieden sein. Momentan steht sie auf einem "gut". Mit einem Sieg zum Abschluss des Jahres würde sie sogar auf ein "sehr gut" springen.

Am Sonntag, 11. Dezember, reist die HG Amberg in der Handball-Bezirksoberliga zum TSV Neutraubling. Das Finale vor der Weihnachtspause ist für beide Mannschaften eine wichtige Partie, auch wenn die Hausherren wesentlich stärker unter Druck stehen.

Einige Parallelen

"Neutraubling ist den Leistungsschwankungen genauso heftig unterworfen wie wir: Mal hui, mal pfui", skizziert HG-Trainer Roland Schmid die Parallelen zum Landesligaabsteiger. Die Unterschiede in der Punktausbeute - der Tabellenvierte aus Amberg hat 10:6 Zähler, der TSV als Siebter 7:9 - sind am besten mit dem Spielplan zu erklären: Die HG hat bereits fünf Heimspiele ausgetragen, Neutraubling nur deren drei. Die Hausherren sind vor heimischer Kulisse eine Macht: Einzig der Tabellenführer aus Forchheim konnte hier beide Punkte entführen.

Gegen Amberg ist Neutraubling allerdings schon fast zu einem doppelten Punktgewinn gezwungen, denn im Falle einer Niederlage rücken die Abstiegsplätze bedrohlich nahe - und dieses aus der Vorsaison gewohnte, unschöne Gefühl will der TSV sicherlich nicht in die spielfreie Zeit mitnehmen. Die Amberger haben ihrerseits die Möglichkeit, das bislang so erfolgreiche Jahr 2016 mit einem Ausrufezeichen zu beenden. Nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga präsentierten sich die Vilsstädter in "ihrer" Liga, trotz der angesprochenen Leistungsschwankungen, denen aber das gesamte Zwölferfeld unterworfen ist, doch sehr ordentlich. Der zweite Auswärtssieg der Saison würde das Zwischenfazit auf "sehr gut" verbessern, denn 12:6 Punkte wären im Kampf um den Klassenerhalt schon eine Hausnummer.

"Natürlich ist es unser Ziel, beide Punkte aus der Fremde unter den heimischen Weihnachtsbaum zu legen und somit in einer guten Position ins neue Jahr starten. Aber das wird nicht einfach", sagt der HG-Übungsleiter. "Um die Jungs um Leader Marvin Hoppe in die Knie zu zwingen, brauchen wir eine hundertprozentige Leistung in Abwehr und Angriff sowie den absoluten Willen zum Gewinnen."

Mit Ex-Nationalspieler

Neben dem wurfgewaltigen Hoppe muss das Hauptaugenmerk dem ehemaligen kroatischen Jugendnationalspieler Boris Covic gelten, der über große individuelle Möglichkeiten verfügt. Personell kann HG-Coach Schmid aus dem Vollen schöpfen, so dass das Tempo hochgehalten werden kann. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

HG Amberg: Feldbauer, Beyer, Streber, Niec, Strasser, Nachtman, Pürckhauer, Oursin, Schaller, Schräder, Klee, Termer und Turner.
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