Handball Bezirksoberliga
Zwei Gesichter bei der HG Amberg

Seine ordnende Hand ist wieder zurück: Christian Strasser (rechts) wird das Spiel der HG Amberg lenken. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
03.12.2016
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Das Heimspiel der HG Amberg gegen die HSG Erlangen/Niederlindach ist der finale Auftritt zu Hause, bevor das Handballjahr neun Tage später in Neutraubling beschlossen wird. Diese beiden Partien sind für die Bewertung des ersten Teils der Saison 2016/17 ausschlaggebend.

Am Samstag, 3. Dezember (19 Uhr), greifen die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg in der GMG-Halle zum vorletzten Mal im Jahr 2016 zum Leder. Vor dem Auswärtsspiel in Winkelhaid vor Wochenfrist war alles in Butter, doch die Pleite beim vor dem Anpfiff noch sieglosen Schlusslicht war nicht nur unnötig, sondern hat auch gezeigt, dass auswärts bei jedem Gegner die Trauben sehr hoch hängen. Deswegen müssen die Heimspiele gewonnen werden, denn sonst kann es in der Rückrunde, in der mehr Partien in der Fremde anstehen, richtig ungemütlich werden.

Mit Erlangen stellt sich der Tabellenzehnte in Amberg vor. Die Mittelfranken verbuchten bisher zwei Siege sowie ein Unentschieden für sich und sind eine echte Wundertüte. "Die HSG hat schon zwei seit Jahren zwei Gesichter", urteilt HG-Trainer Schmid über den Gegner und ergänzt: "Entweder sie liefert Leistungen ab, die sie immer wieder in Abstiegsnöte bringt oder sie zeigt einen schnellen und ansprechenden Handball, mit dem sie dann immer wieder für Überraschungen sorgt."

Die große Stärke Erlangen/Niederlindachs ist die Offensive, die häufig für 30 Tore gut ist. "Wir dürfen uns nicht am Gegner orientieren, sondern müssen unser Spiel durchziehen", fordert der HG-Übungsleiter. Das hatte in der Vorwoche überhaupt nicht geklappt, aber mit Christian Strasser fehlte in Winkelhaid auch die ordnende Hand. Der Spielmacher ist nach überstandener Krankheit zurück und soll die Geschicke des Teams in bewährter Manier leiten.

Die Duelle mit Erlangen/Niederlindach waren in der Vergangenheit häufig sehr kurzweilig und in der GMG-Dreifachturnhalle meistens eine Sache für die Hausherren. Die höchste Spielklasse Ostbayerns erstaunt aber Woche für Woche mit überraschenden Ergebnissen und deswegen müssen die Amberger Spieler gewarnt vor den Mittelfranken, die auch schon dem HC Forchheim in dessen Heimhalle ein Remis abtrotzten, sein. Den Zuschauern kommt eine wichtige Rolle zu, denn der achte Mann kann den Unterschied ausmachen.

HG Amberg: Tor: Beyer, Feldbauer Feld: Streber, Turner, Pürckhauer, Oursin, Schräder, Strasser, Nachtman, Klee, Schaller, Termer, Niec.
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