16.04.2018 - 17:44 Uhr
Oberpfalz

Handballerinnen der HG Amberg verlieren letztes Saisonspiel Das Positive überwiegt

Die unglückliche Niederlage im letzten Saisonspiel der Bezirksoberliga ist für die Handballerinnen der HG Amberg ärgerlich. Strahlende Gesichter gibt es trotzdem.

Mit einer Heimniederlage gegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten verabschiedeten sich die Handballerinnen der HG Amberg - im Bild Christa Beer beim Wurf - in die Sommerpause. Bild: brü
von Autor ZYZProfil

Die 19:20-Niederlage gegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten war zwar nicht das Amberger Wunschresultat, die Saison endete aber mit dem sicheren Klassenerhalt: Im letzten Auftritt musste HG-Trainer Sven Wirth nicht nur auf Torhüterin Lisa Brossmann, sondern auch auf die verletze Topscorerin Anja Hirschmann, Spielmacherin Sabrina Maget und Linkshänderin Isi Behringer verzichten. Die Gäste aus dem Landkreis Neumarkt gingen hoch motiviert in die Begegnung, denn nur im Falle eines Sieges hatte Pyrbaum/Seligenporten noch die Chance auf den Klassenerhalt.

Die Gäste starteten gut und erwischten die neu formierte Amberger Mannschaft auf dem falschen Fuß. In der Folge waren die Gastgeberinnen oft nur mit Foul zu stoppen und Nina Hagerer verwandelte die fälligen Strafwürfe souverän. Die Partie kippte und Corinna Engelbrecht besorgte dann den 10:8-Pausenstand aus Amberger Sicht. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Ambergerinnen das bessere Team (13:8). Pyrbaum/Seligenporten musste dann alles riskieren und setzte auf eine Manndeckung gegen Nina Hagerer, die in ihrem aus beruflichen Gründen letzten Spiel für die HG mit acht Treffern beste Werferin war. Das brachte Amberg aus dem Konzept. Trainer Wirth bemängelte ab diesem Zeitpunkt "kopfloses Spiel, unvorbereitete Abschlüsse und unnötige Ballverluste". Kurz vor Schluss zogen die Gäste auf 20:18 davon und Kreisläuferin Kathi Frisch gelang 19 Sekunden vor Schluss nur noch der Anschlusstreffer zum 19:20-Endstand. Der Sieg nutzte Pyrbaum/Seligenporten letztlich aber nichts, da Konkurrent Neunburg punktete. Der Tabellenneunte aus dem Landkreis Schwandorf ist aber noch nicht gerettet und muss auf den Klassenerhalt des ESV 1927 Regensburg II in der Landesliga hoffen. Der Achte aus Amberg hielt souverän die Klasse, steht aber vor einem personellen Umbruch. "Schade, dass wir zum Schluss nicht gepunktet haben und die scheidenden Spielerinnen mit etwas Zählbarem verabschieden konnten", sagte Wirth. Insgesamt überwog in dieser Saison bei der jungen Mannschaft, bei den viele A-Jugendliche Aktiven-Luft schnupperten, aber klar das Positive.

HG Amberg: Tor: Porst, Lufft. Feld: Hagerer (8/4), Engelbrecht (3), Beer, Frisch, Selina Wrosch (je 2), Bodensteiner (1), Baltz (1/1), Karl, Lösch, Schaller, Ludwig

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