HG Amberg verliert wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt
Hauchdünne Niederlage

Sport
Amberg in der Oberpfalz
20.03.2017
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Auch vom dritten Auswärtsspiel in Serie kehrten die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg ohne Beute zurück. Bei der 30:31(16:16)-Niederlage beim ESV 1927 Regensburg war es zwar denkbar knapp, davon können sich die Vilsstädter aber wenig kaufen. Die Abstiegsplätze sind für das Team nun zum Greifen nahe. Außer der HSG Naabtal, die eine Heimniederlage gegen den HC Sulzbach II kassierte, konnten alle Mitkonkurrenten im Abstiegskampf punkten.

Drei Heimspiele warten

Die Amberger sind dadurch auf den neunten Platz des Zwölferfeldes abgerutscht und haben dazu noch eine Partie mehr ausgetragen als die Tabellennachbarn. "Im Endspurt geht es für uns dick rein", kommentierte Coach Roland Schmid die heikle Ausgangslage vor den ausstehenden vier Spielen, von denen zumindest drei in eigener Halle ausgetragen werden. Im Duell mit den "Eisenbahnern" schien es so, als ob sich die HG-Spieler endlich dem Ernst der Lage bewusst seien. Die rassige Partie wogte hin und her: Amberg überzeugte in der Offensive mit schönen Auslöse-Handlungen und kam so häufig zum Erfolg, auch wenn bei einigen guten Möglichkeiten Wurf-Pech dabei war.

Die heimstarken Regensburger hielten dagegen und so stand es zur Pause 16:16. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung sehenswert und torreich. HG-Trainer Schmid attestierte seinen Mannen eine starke Abwehrleistung "auch, wenn es 31 Gegentore nicht vermuten lassen". Einzig über die Außenpositionen kam der von Bernhard Goldbach trainierte ESV "unverhältnismäßig oft" zu Treffern. Nicht nach dem Geschmack Schmids war auch die "nicht ganz gerechte Siebenmeter-Verteilung": Regensburg durfte neunmal zum Punkt schreiten, Amberg nur viermal. So stand am Ende eine 30:31-Niederlage auf der Anzeigetafel. "Uns hat einfach das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Leider wurden unsere Mühen nicht belohnt", beschrieb ein enttäuschter Schmid seine Gemütslage. "Im Sport ist es eben oft wie im richtigen Leben: Das Glück muss man sich verdienen. Hätte meine Mannschaft diesen Einsatz, Willen und Biss in den vorherigen Partien an den Tag gelegt, wären wir fast schon gerettet."

Spannung bis zum Schluss

So wird das Saisonfinale zum Thriller und Schmid blickte bereits auf das enorm wichtige Heimspiel gegen Winkelhaid am kommenden Samstag voraus. "Sollte sich diese Einstellung zum Spiel in die Köpfe der Spieler jetzt eingebrannt haben, dann kann man dem Rest der Saison positiv entgegen sehen. Aber nur dann."

HG Amberg: Feldbauer, Beyer, Nachtman 8/4, Schaller 7, Klee 5, Strasser 4, Pürckhauer, Termer je 2, Streber, Oursin je 1, Turner, Niec und Kührlings.
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