Jeder Schuss ein Treffer
Mario Rudert nach Siebenerpack "unverkäuflich"

Mario Rudert. Bild: exb
Sport
Amberg in der Oberpfalz
14.11.2017
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Ein Elf-Minuten-Hattrick in der ersten Hälfte, ein Dreierpack im Fünf-Minuten-Takt nach der Pause und schließlich der Treffer zum 13:0-Endstand. Mario Rudert war der "Spieler des Tages" in der Partie der Fußball-A-Klasse Nord am Sonntagnachmittag zwischen dem SV Michaelpoppenricht und der DJK Amberg. Sieben Treffer in einem Spiel? "In der Jugend habe ich das vielleicht schon einmal geschafft, bei den Herren sicherlich nicht", sagt der 28-jährige Stürmer, den der Michaelpoppenrichter Spartenleiter Hans Prechtl mit einem Augenzwinkern  kurzerhand für "unverkäuflich" erklärte.

Lag es am heftigen Schneefall, an den schlechten Platzverhältnissen, war der Gegner so schwach? Mario Rudert kann es nicht erklären: "Es war einfach jeder Schuss ein Treffer. Selbst die gegnerischen Spieler haben gesagt, so viel Glück kann man doch gar nicht haben." Mit seinen sieben Treffern verdreifachte Rudert nahezu seine Torausbeute in dieser Saison. In elf Spielen zuvor hatte er insgesamt viermal getroffen. Dennoch hat sich der Stürmer keine Trefferzahl zum Ziel gesetzt: "Wie es kommt, so kommt's. Je mehr, desto besser natürlich."

Welches Ziel kann ein siebenfacher Torschütze noch haben? "Da geht nicht mehr. Eigentlich müsste man aufhören", sagt Rudert - und lacht. Denn ans Aufhören denkt er nicht. Nach einigen Jahren bei der DJK Ammerthal II und dem TuS Rosenberg - mit beiden feierte er den Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga - kehrte er im Sommer 2016 zu seinem Heimatverein zurück. Für den möchte er noch ein paar Jahre spielen. "So lange es halt Spaß macht."
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