18.12.2017 - 21:08 Uhr
Sport

Kegler von FEB Amberg unterliegen in Staffelstein Verpatzte Läufe und die Höchststrafe

Wenig zu bestellen hatten die Bundesligakegler von FEB Amberg beim SKC Staffelstein. Zwar zeigten sich die Oberpfälzer auf einigen Positionen deutlich verbesserte, doch gegen den Tabellendritten mussten sie sich mit 2:6 (3416:3673) sehr deutlich geschlagen geben.

von Andreas SchwaigerProfil

Michael Wehner konnte sein Duell gegen Julian Hess zunächst noch offen halten, doch im dritten Lauf nutze Hess eine Schwäche von Wehner und zog davon. Mit 1:3 bei 598:622 ging der Punkt somit verdient nach Staffelstein.

Auf der anderen Seite war Matthias Hüttner gegen Thorsten Reiser gestartet. Hüttner aber fand vom Beginn an nicht in die Partie und so setzte es eine deutliche 1:3-Niederlage bei 563:613.

In der Mittelachse kam Fabian Schneiderbauer gegen Marcus Gerdau zu seinem Bundesligadebüt. Ihm zur Seite stand Florian Möhrlein gegen Jaroslav Hazva. Man merkte Schneiderbauer die Nervosität und die mangelnde Spielpraxis deutlich an. Er kämpfte vergeblich gegen Gerdau an, und mit 0:4 bei 495:633 setzte es die Höchststrafe für den Neu-Amberger.

Auf der anderen Seite ging Florian Möhrlein trotz durchwachsenen Spiel in Führung. Staffelstein brachte Florian Bischoff ins Spiel und die Qualität des Duells steigerte sich. Möhrlein aber setzte sich durch und holte mit 3:1 bei 598:589 den Punkt nach Amberg.

Die Partie war zu diesem Zeitpunkt nur noch in der Theorie zu gewinnen. Wolfgang Häckl stand gegen einen überragenden Miroslav Jelinek auf verlorenen Posten und hatte mit 1:3 bei 558:644 deutlich das Nachsehen.

Besonders ein verpatzter dritter Lauf ärgerte den Amberger Routinier. Bernd Klein fand auch an diesem Tag zu seiner gewohnt starken Form. Vier Bahnen auf gutem Niveau brachten ihm gegen Bernd Schwarz einen souveränen 3,5:0,5-Sieg (609:572) ein und somit den zweiten Mannschaftspunkt für Amberg.

Nun geht die Bundesliga in die Winterpause und die Amberger haben bis zum 20. Januar Zeit, sich zum einen auf ihre Stärken zu besinnen und die dünne Personaldecke aufzubessern. Besonders wird man auf eine schnell Genesung von Rainer Limbrunner wird man hoffen.Hess - Wehner 3:1/622:598/ 1:0

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