06.03.2018 - 20:00 Uhr
Sport

Kein Wort zum Sport Petr Strobl

In unserer wöchentlichen Rubrik sprechen wir mit Petr Strobl.

von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Wo möchten Sie gerne leben?

Im Südwesten von Irland. Dort könnte ich mich meinem Hobby widmen. Ich fische gerne Lachse. Die Landschaft dort ist fantastisch, und auch die Leute. Wenn sie einen ins Herz geschlossen haben, ist das für das ganze Leben. Ich war 1972 das erste Mal dort.

Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Ich bin ein Kämpfer und verliere ungern.

Was war Ihr größter Fehler?

Dass ich nicht schon 1961 ein Angebot angenommen habe, in den Westen zu gehen. Ich habe in diesem Jahr ein Tennisturnier bei Rot-Weiß Berlin gespielt und damals das Angebot bekommen. Das habe ich sehr bereut.

Wer wollten Sie als Kind sein?

Als Vorbild hatte ich immer denjenigen, der in der Rangliste vor mir war. Den wollte ich immer packen. Wir hatten keine Vergleiche mit Spielern aus anderen Ländern. Ich war mehrfacher tschechischer Meister aller Altersklassen.

Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Eigentlich kein Streich, aber eine schlimme Geschichte. Die Folge davon habe ich heute noch an der Hand. Ich hatte mir kurz vor dem Abitur ein paar Sachen in die Handinnenfläche geschrieben. Als mich ein Mitschüler verpetzten wollte, geriet ich so in Panik und hatte Angst, durch das Abitur zu fliegen. Ich wollte ihm ins Gesicht schlagen, was nicht meine Art ist, aber er wich aus und ich traf die Wand.

Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Mit Nick Bollettieri, weil er genauso tennisverrückt ist wie ich. Und mit Chris Lewis, einem neuseeländischem Tennisspieler, den ich damals fünf Jahre betreut habe und der in Wimbledon einmal ins Finale einzog.

Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Das geht nicht.

Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Als ich in Deutschland war, gab es nur Sachpreise und Startgeld bei Turnieren. So um die 300 Mark. Ich habe aber nichts gekauft, sondern alles gespart.

Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Süßes mag ich nicht so. Eher Marillenknödel mit Butter oder Quark.

Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Ich schaue alle Sportsendungen, vorwiegend Tennis, Fußball und Eishockey. Ich war ja auch tschechischer Nationalspieler im Eishockey. Das haben wir im Winter gemacht und im Sommer Tennis. Filme gucke ich nicht so gerne.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Lachsfischen und Pilze sammeln.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Da wäre ich schon früher aus der CSSR raus.

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