Nachholspiele in der Kreisliga Süd
November-Spiele im März

Ob es an der besonders eng stehenden Viererkette liegt. Der FV Vilseck (Bild) hat wie auch der SC Luhe-Wildenau erst 14 Gegentore kassiert. Besser ist nur der Vilsecker Gegner am Sonntag, der SSV Paulsdorf. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
23.03.2018
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Sturm, Regen und Schnee sorgten auch in der Fußball-Kreisliga Süd für ein ellenlange Liste von Nachholpartien. Sechs im Herbst ausgefallene Begegnungen stehen an diesem Wochenende auf dem Programm. Darunter ein Spitzenspiel und ein Kellerduell.

Spitzenreiter SSV Paulsdorf tritt beim Tabellendritten FV Vilseck. Beide Teams trennt gerade einmal ein Punkt. Lachender Dritter könnte der Tabellenzweite TuS Rosenberg sein, der bei Schlusslicht SV Freudenberg zu Gast ist. Um Punkte gegen den Abstieg geht es in der Partie des Zwölften TSV Eslarn gegen den Elften Germania Amberg.

SC Luhe-Wildenau SV Schmidmühlen

Aufsteiger SV Schmidmühlen steckt mittendrin im Abstiegskampf. Die Truppe von Trainer Stefan Linz verfügt lediglich über ein Polster von fünf Punkten mit Blick auf die Abstiegszone. Luhe-Wildenau richtet den Blick als Tabellenvierter mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Paulsdorf nach oben, ist also mittendrin im Aufstiegsrennen. Das Hinspiel gewann der SC mit 2:0. Sicher ist das Fehlen von Innenverteidiger Jan Broz, der vermutlich die restliche Spielzeit ausfallen wird.

SV Freudenberg TuS Rosenberg

(koa) Die Rosenberger belegen aktuell den zweiten Tabellenplatz und gehen als klarer Favorit in diese Partie. Die Heimelf um den neuen Coach Gebhard Hauer hat eigentlich nichts zu verlieren und wird versuchen eine Überraschung zu schaffen. Das man aus bisher 14 Spielen lediglich 4 Punkte eingefahren hat und den letzten Platz belegt, ist natürlich nicht förderlich für das Selbstbewusstsein der jungen Freudenberger Truppe. Dennoch ist zumindest der Relegationsplatz noch erreichbar, was aber vollsten Einsatz und absolute Disziplin von jedem Spieler erfordert. Hauer wird auf jeden Fall eine Truppe auf den Platz schicken, die diese Tugenden mitbringt.

SV 08 Auerbach ASV Haselmühl

(sht) Die Gäste können sich durchaus noch Hoffnungen auf einen Platz ganz vorne machen, müssen dafür aber punkten. Im Hinspiel verlor Auerbach 0:2 und scheiterte vor allem an der sicheren Hintermannschaft die Haselmühler. Mit nur 14 Gegentreffer in 16 Spielen gehören sie zu den defensivstärksten Teams der Liga. Trotz der schwierigen Vorbereitung, in der viele Trainingseinheiten ohne Ball und dafür mit Konditionsübungen abgehalten werden mussten, ist das Auerbacher Trainerteam zufrieden und zuversichtlich, konnten sie doch immer auf einen Großteil des Kaders zurückgreifen. Im ersten Spiel nach der Winterpause müssen sie auf Dominik Meyer, Jonas Heber, Timo Hausner und Kapitän Matthias Förster verzichten. Dafür sind mit Bastian Englhardt, Michael Keil und Neuzugang Matthias Lang einige Spieler wieder im Kader, die vor der Winterpause nicht zur Verfügung standen. Der erste Punktspieleinsatz wird wohl von Kampf und Laufbereitschaft geprägt sein.

FV Vilseck SSV Paulsdorf

(mc) Die Hausherren als Tabellendritter könnten die Binner-Elf überflügeln, vorausgesetzt sie wiederholen den Hinspielerfolg. Damals setzten sich die Vilsecker mit 2:0 durch und brachten Paulsdorf eine von bisher zwei Niederlagen bei. Danach verlor der SSV keine Partie mehr und spielte lediglich zweimal unentschieden. Von daher müsste der Heimelf klar sein, welch schwerer Brocken auf sie zu kommt. Die Stärken der Gäste liegen im Defensivbereich, 9 Gegentreffer in 15 Spielen sind ein eindeutiger Beweis dafür. Der FV Vilseck konnte lediglich dreimal auf Kunstrasen testen, womit die Boztepe-Elf in Sachen Leistungsvermögen und Spielwitz völlig in der Luft hängt. Unterschiedliche Teams, die aus verschiedenen Gründen immer wieder geändert werden mussten, bestritten die Vorbereitungsspiele, so dass sich keine Stammelf herauskristallisierte. Gefragt sind in der momentanen Situation ohnehin mehr die Kampf- und Laufbereitschaft und von daher müssten die Vilsecker auch gerüstet sein, denn geackert haben sie in den vergangenen sechs Wochen sehr viel.

FC Edelsfeld 1. FC Rieden

(mam) Vor allem witterungsbedingt verlief die Vorbereitung für den FCE alles andere wunschgemäß. Trainingseinheiten unter reellen Bedingungen waren ebenso wie die Austragung von Testspielen nur selten möglich. Dies dürfte aber alle Teams gleichermaßen betroffen haben. Obwohl dem FC Edelsfeld mit lediglich acht Zählern eine recht dürftige Punktausbeute vor der Pause gelang, hat er den Erhalt der Liga noch in der eigenen Hand. Es deutet sich ein Schneckenrennen gegen den Abstieg an, umso stärker wirkt sich jeder Punkt auf das Tabellenbild aus. In Edelsfeld wünscht man sich natürlich einen erfolgreichen Einstieg in die Restsaison, um in den kommenden schweren englischen Wochen etwas Boden gut machen zu können. Dies ist sicher auch das Ansinnen des FC Rieden, der bei drei Zählern Rückstand auf die Spitze noch ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitreden will. Die fehlende Spielpraxis dürfte beiden Kontrahenten anzumerken sein, von daher wird es wohl kein spielerischer Leckerbissen, sondern eher eine kampfbetonte Partie.

TSV Eslarn Germania Amberg

Die Amberger haben elf Punkte und damit zwei Zähler mehr auf dem Konto als der TSV Eslarn, der aber zusätzlich ein Spiel mehr ausgetragen hat. "Wir wissen, dass die nächsten Wochen für uns von großer Bedeutung sind", sagt Eslarns Trainer Fabian Dimper. "Mit den Germanen kommt ein Team, das sich vor allem defensiv sehr stabil präsentiert, doch auch Sturmführer Danzer muss unsere Abwehr auf dem Schirm haben." Man wolle das Spiel aktiv gestalten und den Zuschauern beherzten Einsatz zeigen, kündigte Dimper an.
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