Rücken an der Wand: Ettmannsdorf beim SV Raigering
Gewaltig unter Druck

Zufriedenes Abklatschen bei den Spielern des SV Raigering mit Trainer Martin Kratzer (rechts) nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Tobias Blay aus Mitterteich. Mit dem 3:0-Heimsieg gegen den enttäuschenden SV Etzenricht stoppten die "Panduren" die Negativserie der vergangenen Wochen und legten mit 2:0 in Bad Abbach nach. Jetzt kommt der SC Ettmannsdorf, angeschlagen. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
01.09.2017
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Raigering. Wer hätte das gedacht: Der SV Raigering kann am Samstag, 2. September (16 Uhr), locker in die Partie gegen den Sportclub Ettmannsdorf gehen. Der Gegner dagegen steht gewaltig unter Druck. Überraschend hat der SCE nur sechs Punkte auf seinem Konto und steht damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dabei wollten die Gäste die verkorkste vergangene Saison vergessen machen. Nur eine starke Rückrunde rettete die Schwandorfer Vorstädter vor dem Abstieg. Eine weitere Zittersaison war nicht geplant.

Mit dem Ex-Raigeringer Coach Thorsten Baierlein kam ein neuer Trainer. Die sportliche Leitung bekam mit Teammanager Bernd Heinisch ein neues Gesicht. Und zum Kader stießen sieben neue Akteure. Doch es ging gleich wieder mit einer Negativserie und drei Niederlagen los. Der Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer Waldkirchen war nur eine kurze Erfolgsepisode. Ohne Sieg ging es weiter bis zum Tiefpunkt mit einer indiskutablen Leistung im Derby gegen den 1. FC Schwarzenfeld.

Die Unruhe im Verein lässt sich auch in den beiden kurzfristigen Transfers ablesen. Für den Sturm wurde Dominik Siebert von der DJK Gebenbach verpflichtet und für das Tor holten die Ettmannsdorf von Ligakonkurrent SV Donaustauf Keeper Daniel Hanke. Sollte der Sportclub die Partie beim SVR vergeigen, betrage der Rückstand auf die Panduren bereits sechs Punkte. Diese Ausgangslage macht es für Raigering etwas leichter. Cheftrainer Martin Kratzer wäre somit schon mit einem Unentschieden zufrieden.

"Dennoch wollen wir es dem Gegner schwer machen und die Unsicherheit im Team für eine weitere Überraschung ausnutzen." Der Sieg beim TSV Bad Abbach am vergangenen Wochenende ist zweifelsohne als nicht erwarteter Sieg in der Chronik zu verzeichnen. Der Auftritt der Raigeringer war gut, analysierte Martin Kratzer, wobei er nicht verhehlte, dass die Panduren bei einigen Chancen der Abbacher Glück hatten. Der SVR zeigte vor allem, dass mit erfolgreichen Standards ebenfalls Spiele gewonnen werden können. "Dieser Sieg bei einer starken Mannschaft gibt weiteres Selbstvertrauen", weiß Kratzer. Dazu trug auch Sebastian Erras bei. Obwohl er sich gerade auf den Berlinmarathon vorbereitet, sprang er ein und bot eine tolle Leistung.
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