26.06.2004 - 00:00 Uhr
Sport

SC Kemnath II Sieger des AZ/SRZ-Fairness-Pokals 2003/04 - 52 Teams in der Wertung Brave Buben vom Buchberg

Zum 13. Mal wurde heuer der Fairness-Preis der Amberger Zeitung/Sulzbach-Rosenberger Zeitung ausgespielt. Das vorbildliche Verhalten in puncto Ritterlichkeit auf den Plätzen der A-Klassen bis zur Kreisliga wird wieder mit vier Schecks für die Klassensieger (je 150 Euro) und Fußbällen belohnt, gefördert wird damit der Fairnessgedanke in und außerhalb der Spielfelder.

von Josef Maier Kontakt Profil

Bei der 13. Auflage 2003/04 des Wettbewerbs kamen 52 Teams in die Wertung. Der SV Kemnath II wurde nach einem der Spielleiter Hans Werner Wiebusch und Helmut Schaller exakt ausgeklügeltem Punktsystem mit einem Quotienten von 1,27 als fairste Mannschaft unter den 52 ermittelt. Nicht zum ersten Mal: die Zweitgarnitur vom Buchberg stand bereits in der Saison 1996/97 als Sieger da, sie löst den Vorjahresersten SGS Amberg (0,46) ab. Siemens Amberg war im übrigen bereits dreimal Gewinner des von der AZ/SRZ ausgelobten Siegpreises. Den Anfang machte in der Saison 1991/92 der FC Schlicht, einmal in der Legende (2002/2003) des AZ-Fairnesspreises gab es mit dem FC Neukirchen und dem FC Amberg II (Schlüssel 1,25) zwei Sieger.

Bälle, Geld und Gaumenfreuden werden in den Räumen der Amberger Zeitung wieder einmal offeriert, besonders hervorgetan haben sich in der Saison 03/04 die Fußballer der A Klassen 1 und 2. Sie schossen nicht nur die meisten Tore, unter den ersten 20 Mannschaften (von 52) in der Fairnesswertung stellen sie allein 17. Allein die DJK Ursensollen (2,42/11. Platz), der FC Rieden (2,53/14. Platz) und der ASV Haselmühl (2,65/18. Platz) vermochten sich in diese Phalanx zu schieben. Unter der Gesamtnote zwei blieben neben Kemnath II nur noch die DJK Ammerthal II (1,66) und der SV Raigering II (1,88). Schlusslichter auf dem 51. und 52. Platz sind der FSV Gärbershof (A-Klasse 2) mit 4,92 und die DJK Amberg (A Klasse 2) mit 5,76.

Im vergangenen Jahr beendeten immerhin noch zwölf Mannschaften die Saison mit einem Schlüssel unter der Note zwei. In der A-Klasse 2 wurden die Sportfreunde aus Ursulapoppenricht mit der Note 2,00 Bester unter den 14 Teams, in der A-Klasse 1 holte sich der SV Kemnath II (1,27) den Klassen- und Gesamtsieg, Aufsteiger FC Schwarzenfeld II (3,55) wurde in Sachen Fairness Letzter, Meister FC Neukirchen (2,50) nimmt von zehn Mannschaften den siebten Rang ein.

In der Kreisklasse wurde die DJK Ursensollen (2,42) vor dem FC Rieden (2,53) und dem ASV Haselmühl (2,65) zur fairsten Mannschaft gekürt, Absteiger Hohenburg (4,65) steht auch in der Fairnesstabelle auf dem letzten Rang.

Exakt 1038 Gelbe Karten (TV Sulzbach hat mit 86 die meisten kassiert), 83 Gelb-Rote Karten (Edelsfeld 10) und 31 Rote Karten (Edelsfeld 4) wurden in der Kreisliga verhängt. Und weil sich die Punktewertung aus der Anzahl der Karten errechnet, sind logischerweise der TV Sulzbach (4,88) und der FC Edelsfeld (4,80) die Schlusslichter in puncto Fairness in der Kreisliga. In der blieb im übrigen in der abgelaufenen Saison niemand ohne Rote Karte, andererseits haben Sorghof, Hahnbach und Vilseck mit jeweils einem "Bösen Buben" am wenigsten "Rot" gesehen.

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