26.11.2017 - 16:18 Uhr
Sport

Schiedrichter-Gruppe Amberg Thomas Gebele neuer Obmann

Die Gruppe Amberg hat einen neuen Chef: Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kopf in Altmannshof wählten die Schiedsrichter am Freitagabend ohne Gegenstimme Thomas Gebele zum Nachfolger von Tobias Bauer. Der "Neue" kennt das Amt bestens, schon von 2006 bis 2014 führte der ehemalige Bayernliga-Schiedsrichter die Gruppe.

Bezirksvorsitzender Thomas Graml gratuliert dem neuen Obmann Thomas Gebele und wünscht dem neuen Team eine erfolgreiche Arbeit und gute Zusammenarbeit. Gebele war von 2006 bis 2014 bereits Obmann der Amberger Gruppe und von 2010 bis 2014 zugleich Kreisschiedsrichter-Obmann. Bild: Grollmisch
von Autor BRAProfil

Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny sowie als Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbandes Bezirksvorsitzender Thomas Graml (Amberg), Kreisvorsitzender Albert Kellner (Vilseck), Bezirksschiedsrichter-Obmann Andreas Allacher (Schwandorf) und Kreisschiedsrichter-Obmann Willibald Hirsch (Floß) würdigten die Leistungen der Schiedsrichter, die sie Woche für Woche auf den Fußballfeldern bringen und dabei immer wieder auch der Kritik und den Anfeindungen ausgesetzt sind.

Vom Präsidium berufen

Tobias Bauer überreichte an Margit Meier vom Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg, "Flika", einen Scheck in Höhe von 500 Euro und an Lars Förster für seine nach einem Unfall erforderliche Beinprothese einen 1000-Euro-Spendenscheck. Bei den Wahlen im Februar 2014 löste Rudolf Finster Thomas Gebele als Obmann ab, trat aber im August 2014 zurück. Nach einer kurzen Vakanz wurde Lehrwart Tobias Bauer im November 2014 durch das Präsidium zum neuen Obmann berufen.

Bei der Auflistung der Veranstaltungen erwähnte Bauer die Treffen mit benachbarten Gruppen, Ausflüge, Besuch von Bundesligaspielen, Wanderungen, Preisschafkopf, Weinfest und die alljährliche Weihnachtsfeier mit Gedenkgottesdienst. Sehr aktiv war man in der Halle: Vier Turniere in Neumarkt und Schwandorf wurden gewonnen, selbst hatte man ein Turnier veranstaltet und bei den Wettkämpfen um die Stadtmeisterschaft oder auf Verbandsebene hat die Gruppe als Ausrichter die Organisation übernommen. Diese Erlöse sind neben den Beiträgen und Spenden die wichtigsten Einnahmen, um die Kosten für Schulungsmaßnahmen, Anschaffungen und gesellige Veranstaltungen zu finanzieren. Ein Drittel der 340 Schiedsrichter war bei der Versammlung im Gasthaus Kopf in Altmannshof und wählte ohne Gegenstimme Thomas Gebele (SG Siemens Amberg) zum neuen Obmann.

Walter Schimpke Lehrwart

Durch das Präsidium berufen werden die Mitglieder des Gruppenausschusses. Als Beisitzer werden durch den neuen Obmann vorgeschlagen: Thomas Ehrnsperger (1. FC Rieden), Moritz Fischer (SpVgg Ebermannsdorf), Hans Gurdan (TuS Rosenberg) und als Lehrwart Walter Schimpke (SV Kauerhof). Dazu haben weitere Mitglieder ihre Mitarbeit im Lehrstab zugesichert, die Kassenverwaltung übernimmt Josef Schatz. Die geselligen Veranstaltungen organisieren Heike Kraft, Adolf Binner, Rudolf Lerch und Siegmund Weber.

SR-Gruppe Amberg

Bis Bayernliga und Junioren-Bundesliga

Amberg. (bra) Bei der Jahreshauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Amberg erwähnte der bisherige Obmann Tobias Bauer in seinem Rückblick, dass die Amberger Schiedsrichter in allen Leistungsklassen vertreten sind. Mit Thomas Ehrnsperger (1. FC Rieden) und Benjamin Mignon (SV Loderhof/Sulzbach) sind zwei in der Bayernliga und in der Junioren-Bundesliga aktiv. In der Landesliga sind mit Moritz Fischer (SpVgg Ebermannsdorf), Jonas Kohn (Germania Amberg) und Mattias Kraus (1. FC Rieden) drei und in der Bezirksliga acht Unparteiische dabei. In der Bayern- und Landesliga ist Thomas Gebele (SGS Amberg) als Beobachter im Einsatz.

340 Schiedsrichter umfasst die Gruppe Amberg. Über fünf Anwärter-Lehrgänge kamen 78 neue Referees dazu, aber es schieden auch 69 aus. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung sind Schwerpunkte der Lehrarbeit, so waren vier Kreisliga-Lehrgänge, 41 Lehrabende, 18 Besprechungen mit den Qualifizierten und sechs sonstige Lehrgänge (zum Beispiel Halle) terminiert. Nur die Hälfte der Schiedsrichter ist aktiv, viele bleiben aber nach ihrer aktiven Zeit passive Mitglieder.

Einsatz-Statistik

2014: 134 Schiedsrichter leiteten 3742 Spiele

2015: 151 Schiedsrichter leiteten 3990 Spiele

2016: 146 Schiedsrichter leiteten 4005 Spiele

2017: 147 Schiedsrichter leiteten 3512 Spiele (Stand 13.10.17)

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.