11.04.2018 - 21:40 Uhr
Oberpfalz

SSV Pausldorf Sieger im Spitzenspiel der Kreisliga Süd Geiger sorgt für Jubel-Arie

Die Revanche ist geglückt: Der Tabellenführer SSV Paulsdorf schlägt im Spitzenspiel der Kreisliga Süd seinen ärgsten Verfolger SC Luhe-Wildenau mit 1:0 und setzt sich mit vier Punkten Vorsprung ab.

Peter Schmidl (links) vom SSV Paulsdorf klärt gegen Johannes Schreier (SC Luhe-Wildenau). Bild: brü
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Michael Geiger sorgte mit seinem Treffer für Jubel beim Paulsdorfer Anhang, ebenso wie der SV Schmidmühlen bei seinen Fans, als er einen 0:1-Rückstand gegen Eslarn noch drehen konnte. Die DJK Utzenhofen setzte ihre Siegesserie fort und gewann bei Germania Amberg.

SSV Paulsdorf 1:0 (0:0) SC Luhe-Wildenau

Tor: 1:0 (58.) Michael Geiger - SR: Sebastian Reich (SV Schwend/Illschwang) - Zuschauer: 250

(tbe) Die Revanche für die Niederlage im Hinspiel ist geglückt. Von Beginn an war für die gut 250 Zuschauer deutlich zu sehen, dass hier die beiden besten Verteidigungen der Liga aufeinandertrafen. Nach gut 30 Minuten erarbeiteten sich die Gäste eine leichte Überlegenheit und hatten die Chance zur Führung. Die Latte rettete für die Hausherren (45.). Das einzige Tor des Tages erzielte Michael Geiger (58.): Eine Flanke in den Strafraum wurde durch den Abwehrspieler unterschätzt, Geiger riskierte mit einem Volleyschuss alles und setzte den Ball unhaltbar, zum umjubelten 1:0 unter die Latte. In der Folge riskierten die Gäste mehr und hatten kurze Zeit später die Chance zum Ausgleich. Doch erneut trafen sie nur das Aluminium (69.). Gegen Ende wurde die Begegnung etwas ruppiger, behielt aber das technische hohe Niveau bei.

Germania Amberg 1:2 (0:1) DJK Utzenhofen

Tore: 0:1 (28.) Christian Lang, 0:2 (53.) Tobias Eichermüller, 1:2 (78.) Florian Danzer - SR: Andreas Frieser (SV Kohlberg) - Zuschauer: 60 - Rot: (85.) Jakob Kohler (Germania), Notbremse

(tne) Die dritte Niederlage im dritten Heimspiel nacheinander kassierten die Germanen im Nachholspiel gegen Utzenhofen. Die Hausherren kamen gut in die Partie und hatten bereits in der zweiten Minute die erste gute Torchance, als Florian Danzer den Ball volley nur Zentimeter über den Querbalken drosch. In der Folge entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der beide Mannschaften wenig Tormöglichkeiten hatten. Nach knapp einer halben Stunde gingen die Gäste nach einem Freistoß in Führung. Christian Lang hob den Ball aus knapp 18 Metern über die Mauer in den Torwinkel. Sekunden vor dem Pausenpfiff verpasste Daniel Schäffer das 1:1, als er nach einem Freistoß den Ball hauchzart per Kopf über die Latte setzte. Zu Beginn des zweiten Durchgangs drängte die Germanen auf den Ausgleich. Mitten in diese Drangphase erzielten die Gäste nach einem Konter durch Tobias Eichermüller das 0:2. Die Germanen gaben sich aber nicht auf und kamen nach einem Ballgewinn im Mittelfeld durch Florian Danzer zum Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor dem Ende zog Germanenverteidiger Jakob Kohler gegen Daniel Geitner die Notbremse und wurde zur Recht von Schiedsrichter Andreas Frieser des Feldes verwiesen. Dennoch warfen die Hausherren nochmal alles nach vorne und hätten in der Schlusssekunde nach einem Freistoß noch einen Punkt ergattert, doch der Ball touchierte nur den Außenpfosten.

SV Schmidmühlen 2:1 (0:1) TSV Eslarn

Tore: 0:1 (24.) Tobias Lindner, 1:1 (76.) Christopher Roidl, 2:1 (86.) Pascal Zurbriggen - SR: Tobias Käßner - Zuschauer: 100

(fop) Schmidmühlen begann stark, Zurbriggen scheiterte aber allein vor dem Tor (14.) und Maximilian Spies köpfte nach einer Ecke an die Latte (18.). Völlig überraschend dann das 0:1 durch Tobias Lindner, der an der Ecke des Strafraums sein Herz in die Hand nahm und nicht ganz unhaltbar den Ball über Puchta ins Netz schoss (24.). Schmidmühlen kämpfte weiter und hatte durch Holler und Roidl weitere Großchancen. Der beste Mann auf dem Platz, Gästetorhüter Patrick Herdegen, war aber nicht zu bezwingen. Nach der Pause dominierte nur noch Schmidmühlen und es entwickelte sich ein Spiel "SVS gegen Herdegen". Dem Ausgleich durch Roidl in der 76. Minute folgte ein wahres Scheibenschießen. Eslarn war stehend K.o. Für die Erlösung sorgte in der 86. Minute dann Pascal Zurbriggen, der nach einem überragenden Solo von Maximilian Spies den Ball einschob.

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