SV Raigering im Derby gegen SV Etzenricht
Tiefe Sorgenfalten

Auch im Regensburg-Doppelpack gegen den SSV Jahn II (Bild) und den SV Fortuna gab es für den SV Raigering - im Bild von links Alexander Egerer, Florian Hiltl und Florian Haller - keine Punkte. Nach mittlerweile sechs Niederlagen in Serie stürzte der Aufsteiger auf den vorletzten Platz ab. Im Derby gegen den SV Etzenricht sind die Aussichten auf Besserung nicht allzu groß. Bild: Brückmann
Sport
Amberg in der Oberpfalz
18.08.2017
36
0

Solchen Spielen fiebern die Fans das ganze Jahr entgegen. Beim SV Raigering hält sich die Vorfreude auf das Derby in der Fußball-Landesliga Mitte gegen den SV Etzenricht allerdings in Grenzen.

Raigering. Beim Aufsteiger werden vor dem Nachbarduell am Samstag, 19. August (16 Uhr), im Pandurenpark die nicht gerade wenigen Stirnfalten noch tiefer. Nach sechs Niederlagen in Folge ist der SVR auf den vorletzten Platz abgestürzt. Der Gast aus Etzenricht dagegen startete mit 15 Punkten aus sieben Spielen und steht auf dem hervorragenden vierten Platz. Stark in der Offensive, aber auch anfällig in der Abwehr, so präsentierte sich der SVE bislang.

Der Verein ist in der Landesliga eine feste Größe. Jahr für Jahr schaffen es Trainer Michael Rösch und Abteilungsleiter Manfred Herrmann, talentierte Akteure aus dem benachbarten Weiden nach Etzenricht zu holen und so ständig für Blutauffrischung zu sorgen. Ein Erfolgsrezept, bei dem zwar auch mal schlechtere Jahre in Kauf zu nehmen sind. Unter dem Strich sprangen aber stets der Klassenerhalt und auch wieder gut laufende Spieljahre heraus.

Heuer scheint es wieder positiv laufen bei den Etzenrichtern, die für Raigering durch ihre Lauf- und Zweikampfstärke ein unangenehm zu bespielender Gegner werden. Das Selbstvertrauen bei den "Panduren" ist hinüber. Schon vor dem Spiel bei Fortuna Regensburg an Maria Himmelfahrt sah man an der Körperhaltung, dass in der Domstadt nichts zu holen sein werde. Entsprechend war die Partie der Raigeringer: Mutlos nach vorne, im Zweikampf unentschlossen. Gegen einen spielstarken Gegner sah sich der SVR somit bereits in der ersten Hälfte in einer aussichtslosen Lage. Im zweiten Durchgang hieß es nur noch Schadensbegrenzung, was auch nicht gelang.

Einziger Lichtblick für Trainer Martin Kratzer war das Auftreten von Christian Dowridge und Philipp Götz. "In dieser schwierigen Situation haben die beiden jungen und in der Landesliga noch unerfahrenen Spieler einen enormen Aufwand betrieben", lobte Kratzer. Für die Waldfest-Begegnung will er seinen Mannen einimpfen, dass sie kompakter auftreten und in die Offensive mehr machen. Und: "Wir müssen den Glauben entwickeln, dass wir Spiele gewinnen können. Egal wie."

FußballLandesliga Mitte

SV Donaustauf - TSV Bogen x:x (x:x) Tore: XXX - SR: Joshua Roloff (Johannis Nürnberg) - Zuschauer: xxx
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.