27.07.2017 - 15:42 Uhr
Sport

SV Raigering im Kirwa-Heimspiel gegen Tegernheim: Nicht nachlassen

Der Nord-Vize gegen den Süd-Meister: Zwei Aufsteiger aus den Bezirksligen treffen eine Etage höher in der Fußball-Landesliga Mitte aufeinander. In der noch jungen Saison haben der SV Raigering und der FC Tegernheim die gleiche Erfahrung gemacht.

Mit einem Heimsieg gegen den SV Neukirchen und einer Auswärtsniederlage beim TSV Kareth-Lappersdorf startete Aufsteiger SV Raigering - im Bild links Martin Thaler - in die Landesliga-Saison. Im vorgezogenen Kirwaspiel empfangen die "Panduren" Mitaufsteiger FC Tegernheim. Bild: Brückmann
von Autor GTHProfil

Raigering. Kirwaspiel im Raigeringer Pandurenpark: Am Freitag, 28. Juli, empfängt der SV Raigering den Mitaufsteiger FC Tegernheim. Das Spiel wird um 18.30 Uhr angepfiffen. Souverän marschierte der FC Tegernheim durch die Bezirksliga Süd und reparierte den "Betriebsunfall Abstieg" nach nur einer Saison. Um den Klassenerhalt realisieren zu können, verstärkten sich die Regensburger Vorstädter mit neun Spielern. Unter anderem kamen mit Stefan Meyer, Benedikt Schmid und Nico Wagner drei Akteure, die bereits in der Bayernliga bei Bogen, Vilzing und Jahn Regensburg II Erfahrungen gesammelt haben.

Verschmerzen muss Tegernheim aber den Wechsel des Bezirksliga-Torschützenkönigs Michael Fischer zur DJK Ammerthal. Drei Zähler hat der FCT auf seinem Konto. Gegen den Mitaufsteiger Schwarzenfeld gewannen die Tegernheimer mit 2:1. Die Begegnungen gegen den SV Donaustauf (1:4) und den SV Hutthurm (2:3) wurden verloren. Dabei zeigte Tegernheim im letzten Spiel eine starke erste Hälfte und verspielte den sicher geglaubten Vorsprung erst im zweiten Durchgang.

Eine Erkenntnis, die auch Raigering registrieren musste. Auch wenn die Kräfte in der zweiten Hälfte schwinden, gegen starke Gegner, wie es zuletzt Tabellenführer TSV Kareth-Lappersdorf einer war, darf eine Elf nicht nachlassen. Die Bestrafung folgt meist auf dem Fuß. So kassierten die "Panduren" gegen überlegene Karether in der letzten Minute der regulären Spielzeit den entscheidenden Treffer zur Niederlage. Dabei bot die Elf von Cheftrainer Martin Kratzer eine ordentliche Leistung, bei der Einstellung und Laufbereitschaft passten. "Dies wollen wir gegen Tegernheim über 90 Minuten wieder auf den Platz bringen, um zu punkten". Verbessert werden muss aber die Offensivarbeit, denn die Angreifer konnten sich kaum durchsetzen. Hier könnte auch der Schlüssel zum Erfolg liegen. In der Tegernheimer Defensive sieht Martin Kratzer eine verwundbare Stelle.

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